Hünfeld. Innere Medizin, Chirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe, Anästhesie und eine Hals-Nasen-Ohren-Abteilung: das sind Fachbereiche des modernen Allgemeinkrankenhauses HELIOS St. Elisabeth Klinik in Hünfeld. Rund 50 Teilnehmer des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft konnten sich bei Vorträgen und der Führung durch den Klinikkomplex einen Einblick über die medizinischen Fachbereiche verschaffen.
In einem ausführlichen Vorgespräch zwischen Gudrun Käsmann, zuständig für Unternehmenskommunikation, Marketing und der Vorsitzenden des Arbeitskreises Angelika Bott-Werner, war ein anspruchsvolles Programm für Pädagogen und regionale Unternehmensvertreter erarbeitet worden. Begrüßt wurden alle von Chefarzt Dr. Ambros Greiner, der das Leistungsspektrum der Inneren Medizin vorstellte und einen Überblick gab, welche Krankheitsbilder in der Klinik behandelt werden können: „Mehr als 80 Prozent der Krankheiten können vor Ort in Hünfeld in der Abteilung der Inneren Medizin behandelt werden.”
Die Funktionsabteilungen des Hauses, Notfallaufnahme, OP-Säle, Zentrallabor sowie eine Röntgenabteilung, stellte die ärztliche Direktorin und Chefärztin der Allgemein- und Bauchchirugie Dr. Gabriele Petsch in einem informativen, sehr ansprechenden Exkurs, vor.
Das Thema Gynäkologie und Geburtshilfe behandelte Chefarzt Dr. Bertram Stitz bei einem Vortrag mit der Fokussierung auf das Thema Geburt. Werdende Mütter können auf der Geburtsstation einen 4D-Ultraschall erstellen lassen, auf dem das Baby besonders gut zu erkennen ist. „Allein im vergangenen Jahr haben bei uns 526 Kinder das Licht der Welt erblickt, das ist im Vergleich für ein Haus unserer Größe eine hohe Zahl“ berichtete Stitz und ist stolz auf dieses Ergebnis. Darüber hinaus würden nicht nur Frauen aus der Region die Klink zur Geburt nutzen, sondern mittlerweile aus ganz Deutschland.
Zum Thema Arthrose des Hüft- und Kniegelenks referierte Dr. med. Andreas Rügamer ausführlich und anschaulich mit einer Power-Point-Präsentation und entsprechenden Modellen, die zum Beispiel in ein Kniegelenk operativ eingesetzt werden.
Geschäftsführerin Daniela Becker informierte über Daten, Zahlen und Fakten des Krankenhauses, das zu den insgesamt 75 Kliniken des Helioskonzerns zählt. Die Gruppe gehört zu dem Gesundheitskonzern Fresenius und erwirtschaftete im Jahr 2011 einen Umsatz von 2,7 Milliarden Euro. Â Durch die steigende Klinikzahl wird fachliches Wissen über regionale Ansprechpartner noch schneller und spezifischer für die einzelnen Kliniken nutzbar gemacht. Auf eine Besonderheit der HELIOS Kliniken ist die Geschäftsführerin besonders stolz: Transparenz in den Bereichen Medizin, Wissen und Finanzen.
Als eines der ersten Klinikunternehmen überhaupt habe HELIOS einen Geschäftsbericht publiziert, der auf der Homepage zu finden und für jedermann zugänglich sei. Grundsätzlich wurde deutlich, dass “Wirtschaftlichkeit und Qualität für die HELlOS-Gruppe kein Widerspruch sind und durch kluges und geschicktes Management zum Beispiel beim Einkauf von Produkten des Klinikbedarfs für alle HELIOS-Kliniken wie auch einer eigenen Weiterbildungsakademie zum Erfolg führen können.”
Im Anschluss an die Vorträge waren die Gäste eingeladen, die hauseigenen Labore, vorhandene Familienzimmer sowie die individuell eingerichteten Kreißsäle zu besichtigen. „Beim Anblick der modern ausgestatteten Zimmer erscheint ein Krankenhausaufenthalt gar nicht mehr so unangenehm“, betonte humorvoll Manfred Baumann, Geschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Osthessen. Angelika Bott-Werner bedankte sich bei allen in der HELIOS-Klinik, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.
Zum Foto: Der Vorstand des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft überzeugt sich vom innovativen Konzept der HELIOS St. Elisabeth Klinik in Hünfeld: Geschäftsführerin der HELIOS St. Elisabeth Klinik Daniela Becker, Verwaltungsangestellte Gudrun Käsmann gemeinsam mit Manfred Baumann, Geschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Osthessen, Angelika Bott-Werner, Vorsitzende des Arbeitskreises, und Karl-Heinz Brand, tegut…Geschäftsleitung Mensch und Arbeit (von links).