Gersfeld. Auf Einladung des Gersfelder Bürgermeisterkandidaten Peter Wolff und den vier ihn unterstützenden Fraktionen von BWG, CDU, FDP und Bündnis 90/Die Grünen besuchte die hessische Staatssekretärin im Sozialministerium, Petra Müller-Klepper Gersfelder Gesundheitseinrichtungen.
Gemeinsam mit dem ärztlichen Leiter Dr. Werner Holtermann besuchten beide den auch vom Land Hessen finanziell unterstützten Neubau der Rhönklinik. Auch das privat finanzierte und angegliederte Ärztehaus stand auf dem Besuchsprogramm. Dr. Holtermann lud Wolff und Müller-Klepper bereits zur Eröffnung des Klinikneubaus ein. Anschließend ging es in den Neubau der DRK-Rettungswache. Deren Leiter Markus Meiß und der DRK-Vorsitzende Dr. Kircher stellten den Besuchern die Leistungsfähigkeit des neuen Zentrums vor und erläuterten die vielen ehrenamtlichen Stunden, die die Aktiven des DRK am neuen Zentrum verbrachten und dass viele Gersfelder Unternehmen beim Neubau durch Spenden oder reduzierte Materialien halfen.
Zum abschließenden Dialog über die Position der Gersfelder Gesundheitswirtschaft trafen sich Wolff und Müller-Klepper in der Schlosspark-Klinik von Dr. Jürgen Freiherr von Rosen. Seine Naturheilklinik und die von ihm initiierten Gesundheitstage tragen den Namen Gersfelds in die gesamte Bundesrepublik.
Wolff stellte nach den Besuchen zufrieden fest, dass sich auf Grund dieser gesehenen Initiativen und Leistungen, den festzustellenden Ausbau von Aktivitäten der Gesundheitsstandort Gersfeld wunderbar im deutschen Gesundheitssektor positionieren und ausbauen lässt. Dies sei umso bedeutender, da ansonsten der ländliche Raum vielfach von medizinischen Leistungen abgekoppelt werde. Er als Bürgermeister, mit seinem Wissen um Marketing und Öffentlichkeitsarbeit wolle dabei bei dieser deutschlandweiten Vermarktung helfen, denn „Gersfelds Pfunde sind seine Gesundheitsakteure, die Gesundheitsprävention rund um die Kneipp-Anwendungen und der Tourismus“. Diese wolle er ins Zentrum seiner Arbeit als Bürgermeister stellen, denn mit diesen zwei Bereichen „können wir Menschen aus einem großen Bereich in Deutschland von unserer Region, der Natur und unserer medizinischen und präventiven Leistungsfähigkeit überzeugen“, so Wolff.
Wolff ging in einer Anekdote auf seine erste Begegnung mit Müller-Klepper ein. Auch sie hatte mit Gesundheitsprävention zu tun. Als damalige Landtagsabgeordnete des Rheingau-Taunus-Kreises und Schirmherrin des neu errichteten Kneipp-Barfuss-Pfades in der Kur- und Kreisstadt Bad Schwalbach, erhielt sie von Wolff, damals dort Stadtverordneter und Kneipp-Pressesprecher, zur Eröffnung der Anlage kleine Gebäckstückchen, so genannte „Käsefüßchen“. Diese machten später bundesweit Furore, denn der Kneipp-Bundesverband fand Wolffs Idee so originell, dass Foto und Rezeptanleitung später in den Mitgliedsheften der Kneipp-Bewegung Widerhall fanden.
Im Anschluss an den Besuch der Staatssekretärin besuchte Wolff noch das Seniorenhaus „Am Mühlsteg“ und informierte sich über den Stand von Senioren- und Pflegebetreuung in Gersfeld. Heimleiter Martin Habersack informierte Wolff und seine Besuchsgruppe von den Leistungen und Problemen, denen sich der Senioren- und Pflegebereich stellen muss. Wolff ergänzte, dass gerade vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung der Senioren- und Pflegemarkt, den in Gersfeld schon gut aufgestellten Gesundheitssektor, ideal ergänze.