Bad Hersfeld. Gerd Dudenhöffer feierte am 27. April 2011 um 20 Uhr im Neuen Theater Höchst in Frankfurt/M. mit seinem neuem Heinz Becker-Programm Premiere. Er manövriert seine Kunstfigur bewusst nicht mit Vollgas – eher mit einem Tempo immer am Limit für geistig geschlossene Ortschaften – sprichwörtlich in die „Sackgasse“. Diesmal plakatiert der Kabarettist die intellektuellen Hohlräume, ja die Denkblockade des stoischen Kleinbürgers, schon mit dem Programmtitel. Sackgasse. Vor einer Betonwand platziert, stellt sich der Becker Heinz seinem Publikum. Er trägt mal wieder kleinkariert und Mief unter der Batschkapp und damit übrigens eine Kopfbedeckung, die seit über dreißig Jahren als Markenzeichen par excellence funktioniert. Er kommt nicht gleich zur Sache, und schon gar nicht auf den Punkt. Schweift ab und gerät so mir nichts, dir nichts, von der Belanglosigkeit verdeckt, zum Brennpunkt. Eben noch beim Kaninchenzuchtverein vorbei zum Holocaust. Trifft ins Schwarze, wenn er die romantisierten Kriegserinnerungen seiner Tante mit Gänsehautfeeling –Â zwischen Heil Hitler und Heile Gänschen – einstreut.
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