Fulda. Erster Kreisbeigeordneter Dr. Heiko Wingenfeld kann mit einer erfreulichen Nachricht für das kommende Jahr aufwarten. Zum 1. Januar 2012 werden die Müllgebühren um rund acht Prozent gesenkt. Das hat der Zweckverband Abfallsammlung für den Landkreis Fulda in seiner Verbandsversammlung am vergangenen Donnerstag beschlossen. Dem Abfallzweckverband gehören alle Städte und Gemeinden des Landkreises mit Ausnahme der Stadt Fulda an, die eigenverantwortlich für die Sammlung von Abfall sind. Erster Kreisbeigeordneter Dr. Wingenfeld, der in seiner Eigenschaft als Abfalldezernent des Kreises auch Vorsitzender des Zweckverbandes ist, stellt der Abfallwirtschaft im Landkreis ein hervorragendes Zeugnis aus.
„Wir sind fortwährend bemüht, die vorhandene Sammel- und Entsorgungslogistik weiterzuentwickeln, die Kosten zu optimieren und günstige Marktbedingungen für verwertbare Abfälle zu erschließen.“ So sei bereits in 2010 eine Gebührensenkung möglich gewesen. Durch die nach der letzten Finanzkrise überraschend positive Preisentwicklung auf dem Altpapiermarkt hätten weitere Mehreinnahmen erzielt werden können, die jetzt an die Gebührenzahler zurückgegeben werden sollen.
„Deshalb reduzieren wir zum 1. Januar 2012 nochmals die Müllgebühren, obwohl diese im landes- und bundesweiten Vergleich bereits in den letzten Jahren ein ausgesprochen niedriges Niveau hatten“, kündigt Dr. Wingenfeld an. In den Städten und Gemeinden des Landkreises Fulda würden damit Abfallgebühren in der Höhe erhoben, wie vor zwanzig Jahren gegolten hätten. In Anbetracht der Preissteigerungen in anderen Bereichen der Ver- und Entsorgungswirtschaft (z.B. Abwasser, Wasser, Strom) sei dies ein bemerkenswerter Erfolg. Wingenfeld dankte in diesem Zusammenhang den Bürgermeistern sowie den Mitgliedern des Verbandsvorstandes und der Verbandsversammlung, die durch eine konstruktive und parteiübergreifende Zusammenarbeit die Vorraussetzungen für diese positive Entwicklung geschaffen hätten.
Laut Angaben von Dr. Wingenfeld fließen mit der Gebührensenkung jährlich rund 800.000 Euro an die Bürgerinnen und Bürger zurück. Damit würden die Erlöse aus der Vermarktung verwertbarer Abfälle, die nach Abzug der Sammlungskosten verblieben, vollständig zurückgegeben. Der Erste Kreisbeigeordnete verbindet die Ankündigung der Gebührensenkung mit seinem Dank an die Bürgerinnen und Bürger, die ein solches Ergebnis durch die konsequente Trennung der Abfälle erst möglich gemacht hätten. Der Erste Kreisbeigeordnete appelliert an die Bevölkerung, die vorhandenen Entsorgungsangebote im Landkreis Fulda auch künftig so nachhaltig und engagiert zu nutzen. Wer dies tue, leiste damit nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz, sondern schaffe die Voraussetzungen für eine weiterhin effektive und kostengünstige Abfallwirtschaft. Dr. Wingenfeld: „Wie man an der aktuellen Senkung der Müllgebühren erkennen kann, zahlt sich umweltgerechtes Handeln in einem guten Gewissen und auch finanziell aus.“