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Landrat übergibt neues Einsatzfahrzeug an Malteser

Fulda. Anlässlich der RETTmobil hat Landrat Bernd Woide dem Malteser Hilfsdienst einen neuen Rettungswagen symbolisch übergeben. Das Einsatzfahrzeug wird an der Rettungswache der Malteser am Petersberg stationiert. Es ist für den Einsatz im Krankentransport und in der Notfallversorgung bestens geeignet. Besonderer Wert wurde laut Woide auf Sicherheitsaspekte gelegt, die sowohl den Patienten als auch dem Rettungsdienstpersonal zu Gute kommen sollen.

Rettungswagen dieser Bauart kosten rund 120.000 Euro und sind sechs Jahre im Einsatz. Sie legen im Jahresdurchschnitt etwa 40.000 Kilometer zurück und wickeln dabei zirka 1.800 Einsätze ab. Wegen der starken Beanspruchung kommt es auf eine solide Verarbeitung von Seiten des Herstellers an. Die Fuldaer Malteser lassen ihre Rettungsmittel seit vielen Jahren von der Firma System Strobel aus Aalen anfertigen und sind von der Qualität des Herstellers überzeugt.

Der von Landrat Woide übergebene Rettungswagen ist das erste Einsatzfahrzeug der Malteser mit dem neuen Kreis-Logo. Nach den Worten von Rettungsdienstleiter Markus Lapp soll auf diese Weise die gute Zusammenarbeit zwischen Landkreis und Malteser Hilfsdienst sinnbildlich zum Ausdruck kommen, die sich auch auf den Bereich des Katastrophenschutzes erstrecke. Mit dem neuen Fahrzeug seien die Einsatzkräfte noch besser für ihre Aufgaben gerüstet.

Für Einsätze gut gerüstet

Seinen Dank an die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter des Malteser Hilfsdiensts verband Landrat Woide mit der Feststellung, dass der nur wenige Tage zurückliegende ICE-Unfall im Landrückentunnel erneut gezeigt habe, von welch entscheidender Bedeutung moderne Einsatz- und Hilfsmittel in Gefahrenlagen seien, um Menschenleben zu retten und Schäden zu vermeiden. „Die Zusammenarbeit zwischen uns klappt aber auch, wenn nichts in den Zeitungen steht.“

Von Seiten der Malteser nahmen an der Fahrzeugübergabe neben Rettungsdienstleiter Lapp auch Diözesangeschäftsführer Thomas Peffermann, der Leiter der Rettungswache Petersberg, Matthias Krause, und Regionalproduktbeauftragter Thomas Klein teil. Von der Kreis-verwaltung waren die Sachgebietsleiter Rettungswesen, Christoph Erb, und Katastrophenschutz, Emil Schad, erschienen. Die Herstellerfirma vertrat Inhaber und Geschäftsführer Thomas Strobel.

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