Neuhof-Giesel. Die Gieseler Kolpingfamilie feierte den 82. Kolpinggedenktag mit Pfarrer Winfried Abel und Diakon Stefan Bildhäuser mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Laurentius, wo das Kolpingbanner und eine Bildtafel der verstorbenen Präsides und Mitglieder der Kolpingfamilie daran erinnerte, wem der Gottesdienst gewidmet war. Der im Jahr 1865 verstorbene Kölner Priester Adolf Kolping gab durch den von ihm ins Leben gerufenen katholischen Gesellenverein den Anstoß zur Gründung des heute weltweit verbreiteten Kolpingwerkes. Sein Andenken lebt durch die vielen Kolpingfamilien weiter. Sie besteht in Giesel schon im 82. Jahr. In seiner Predigt ging Pfarrer Abel auf das Sonntagsevangelium und auf Johannes dem Täufer als der Rufer in der Wüste ein.
Lebendige Einheit von Glauben, soziale Verantwortung für die eigenen Familien und die Gemeinschaft, und das in 170 Jahren, bezeugten in besonderem Maße drei Gieseler Kolpingsöhne mit ihrer geistigen Ausrichtung, Tun und Handeln. In der anschließenden Feier des Kolpinggedenktages, die mit einem gemeinsamen Frühstück im Jugendheim in Giesel begann, wurden sie mit Dank und Anerkennung geehrt. Karl Schneider und Josef Balzer, die nach dem 2. Weltkrieg in 1946 mit weiteren 20 jungen Menschen dem Ruf des damaligen Pfarrers und Präses der Gieseler Kolpingfamilie zur Widergründung des Vereins gefolgt waren, wurden für ihre 65 jährige und Siegfried Krüger für seine 40 jährige treue Mitgliedschaft mit Urkunden und Präsenten von Pfarren Winfried Abel und dem kommissarischen Vorsitzenden Walter Block geehrt, bevor das gemeinsame Kolpinglied die Feier abschloss.