Fulda. In einem Brief zur Advents- und Weihnachtszeit hat Bischof Heinz Josef Algermissen allen Mitgliedern der Orden, Kongregationen und Geistlichen Gemeinschaften im Bistum Fulda gedankt, dass sie durch ihre Existenz Zeugnis gäben für „das Leuchten eines neuen Tages“. Zugleich bat der Oberhirte sie um ihr begleitendes Gebet für den Weg des Bistums Fulda im Jahr 2012. Die heutige Zeit suche nach Orientierung, wie dies auch im alttestamentlichen Buch Samuel beschrieben wurde. Gerade in der jetzigen Jahreszeit gebe es die Suche nach dem „Morgenlicht des Aufgangs“, betonte der Bischof. Nie sei im Leben die Sehnsucht nach dem Licht größer als dann, wenn Dunkelheit die Tage grau mache und der Blick in die Zukunft getrübt sei.
„Da braucht es Menschen des Glaubens, die Ausschau halten.“ Betende Menschen hielten gläubig Ausschau gerade auch in der Not, so Algermissen. „Es ist der geistliche Blick zur aufgehenden Sonne, der Christen durch die Jahrhunderte immer wieder bewogen hat, ihre Kirchen gen Osten auszurichten und von dort das Heil zu erwarten.“ Der wiederkommende Christus verkörpere die Zukunft, zu der viele Menschen heute den Zugang verloren hätten, hob der Bischof hervor.