Kalbach. Am vergangenen Mittwoch haben sich Vertreter des Landkreises Fulda, der Gemeinde Kalbach und der am Bau beteiligten Firmen zusammengefunden, um den symbolischen ersten Spatenstich für den Bau der neuen Umladehalle auf dem Gelände des Abfallwirtschafts- und Energiezentrums Kalbach zu begehen.
Die Investition in einer Gesamthöhe von rund 2,5 bis 2,6 Millionen Euro stellt eine notwendige Maßnahme im Rahmen der seit 2008 durchgeführten Neuorganisation der Abfallwirtschaft des Landkreises dar, die durch das Deponieverbot für unbehandelte Abfälle im Jahre 2005 erforderlich geworden ist. Nach der Fertigstellung sollen in der Halle die ankommenden Abfälle auf größere Lastkraftwagen verladen und anschließend zu Entsorgungseinrichtungen in Nordhessen weitertransportiert werden. Die bisher auf einer behelfsmäßig hergerichteten Fläche durchgeführte Umladung kann künftig witterungsgeschützt und emissionsgemindert erfolgen.
Erster Kreisbeigeordneter Dr. Heiko Wingenfeld lobte die gute Zusammenarbeit mit den beteiligten Akteuren, unter anderem die Firma Schrimpf und die Gemeinde Kalbach. Des Weiteren seien das Regierungspräsidium in Kassel und der Kreisausschuss zu nennen, die die Umsetzung des Vorhabens ermöglicht hätten. Dr. Wingenfeld betonte, dass man ausschließlich mit heimischen Unternehmen arbeite und schon 2012 die Inbetriebnahme der neuen Einrichtung erwarte.