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Dr. Fennel wendet sich gegen Kürzungen beim Förderprogramm „Soziale Stadt“

Hünfeld. Als „Sparen am falschen Ende“ kristisierte Hünfelds Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel (CDU)  in einem Arbeitsgespräch mit dem zuständigen Wahlkreisabgeordneten im Hessischen Landtag, Dr. Walter Arnold, sowie Erster Stadträtin Monika Mihm, Stadtrat Theo Flügel und Fraktionsvorsitzender Berthold Quell das Vorhaben des Landes, die Mittel beim Förderprogramm Soziale Stadt drastisch zu kürzen. Nachdem der Bund einen Teil seiner beabsichtigten Kürzungen zurückgenommen habe, sei es unverständlich, dass das Land Hessen nicht im notwendigen Umfang die Komplementärmittel des Landes bereitstelle, um dieses Programm fortzuführen.

Aus dem Förderprogramm Soziale Stadt war nicht nur die neue Kinderkrippe Villa Kunterbunt und der Jugendintegrationstreff mitfinanziert worden, sondern auch die Sozialarbeit im Rahmen des Quartiersmanagements im Tiergartenviertel. Durch die intensive Arbeit in diesem Quartier seien in den zurückliegenden Jahren große Fortschritte erzielt worden, betonte Dr. Fennel, die unbedingt weitergeführt werden müssen, um den Erfolg der Anstrengungen nicht in Gefahr zu bringen. Die intensive Arbeit mit den Bewohnern verhindere viele Probleme, die den Steuerzahler viel Geld kosten könnten. Im engen Schulterschluss mit dem Fuldaer Bürgermeister Dr. Wolfgang Dippel habe er sich bei Wirtschaftsminister Dieter Posch für eine Fortführung dieses Programmes eingesetzt. Die Stadt Hünfeld sei darüber hinaus der Marburger Initiative beigetreten, die Kommunen vertrete, die gemeinsam gegen die Kürzungspläne vorgingen.

Bei der Kürzung der Mittel für das Förderprogramm „Soziale Stadt“ wird nach Ansicht des Bürgermeisters „am falschen Ende gespart“, weil das ersparte Geld die öffentliche Hand auf anderen Ebenen durch soziale Probleme sehr bald wieder einhole. Dr. Arnold kündigte an, dieses Thema und die Haltung der Bürgermeister bei Wirtschaftsminister Posch mit Nachdruck zu vertreten. Er könne die Argumentation der kommunalen Seite gut nachvollziehen, betonte Dr. Arnold.

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