Fulda. Als leistungsfähiges Krankenhaus der Maximalversorgung deckt das Klinikum Fulda mit seinen 24 Kliniken und Instituten das Spektrum der modernen Medizin ab und ist damit führend in Osthessen. Mit rund 1.000 Betten und 2.800 Mitarbeitern stellt es zudem einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor in der Region dar. Damit nimmt das Klinikum Fulda seine gesellschaftliche Verantwortung für die Region wahr und stellt darüber hinaus den eigenen Bedarf an qualifiziertem Nachwuchs sicher. Das Klinikum Fulda zählt dem größten Ausbildungsbetrieb im Umkreis. Im August und September 2011 wurden insgesamt 70 neue Auszubildende unterschiedlicher Bereiche im Klinikum Fulda begrüßt.
Im Rahmen der offiziellen Begrüßung   wünschten  Priv.-Doz. Dr. Thomas Menzel (Sprecher des Vorstands), Prof. Dr. Christoph Manke (Direktor der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie), Prof. Dr. Reinald Repp (Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin) und Matthias Mengel (Pflegedirektor) den neuen Auszubildenden viel Erfolg auf dem Weg zum Ausbildungsziel. Auch die Ausbilder der jeweiligen Ausbildungsberufe, Liselotte Unterstab (Schulleitung der MTA-Schule), Marga Schneider (Schulleitung der Kranken- und Kinderkrankenpflegeschule), Ilka Börger und Stefan Willmer (Personalabteilung), Bruno Düchs (Küchenleiter), Christina Grösch (Ausbilderin Apotheke), Michael Lange (IT-Abteilung), Sabrina Fritsch (Ausbilderin MFA), begrüßten die Auszubildenden.
30 neue Auszubildende zum/r Gesundheits- und Krankenpfleger/-in
Im September 2011 haben 30 Auszubildende die Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpfleger/-in begonnen. Die Sicherstellung der pflegerischen Versorgung rückt immer stärker in den Fokus. Die steigende Lebenserwartung und Fortschritte in Medizin und Prävention lässt die Zahl von Menschen aller Altersgruppen, die auf Hilfe anderer angewiesen sind, steigen. Der Bedarf an Menschen, die bereit und in der Lage sind, bei Pflegedefiziten in der jeweiligen Lebensspanne zu helfen, zu pflegen, zu beraten und zu unterstützen, wächst kontinuierlich.
Die dreijährige Ausbildung zum/r Gesundheits- und Krankenpfleger/-in orientiert sich an pflegewissenschaftlichen, medizinischen und bezugswissenschaftlichen Erkenntnissen. Ein Teil der Ausbildung erfolgt auf den Stationen des Klinikums, das mit seinen vielen Disziplinen ein breites und qualifiziert hochwertiges medizinisches Spektrum aufweist. Hier werden die Schüler durch qualifizierte Praxisanleiter an ihre Aufgaben herangeführt. Die Auszubildenden haben hier Gelegenheit, die im Unterricht erworbenen Kenntnisse zu vertiefen und zu lernen, diese bei der späteren beruflichen Tätigkeit anzuwenden.
27 neue Auszubildende zum/r Medizinisch Technischen/r Assistent/-in (MTA)
Am Klinikum Fulda haben sich 27 junge Menschen für die dreijährige Ausbildung zur MTA (Medizinisch Technischer Assistent/-in) entschieden. Sie können zwischen den Ausbildungsrichtungen Radiologie und Labor wählen. Ohne MTA – keine Diagnose; ohne Diagnose – keine Therapie. Hierin besteht zusammengefasst die Aufgabe einer MTA.
Medizinisch Technische Radiologieassistenten/-innen (MTRA) werden bei der Erstellung von Röntgenaufnahmen benötigt. Unter strengen Auflagen durch den Strahlenschutz fertigen sie mit einem Röntgengerät, dem Computertomographen (CT) oder dem Magnetresonanztomographen (MRT) Aufnahmen von allen Regionen des Körpers. Weitere Arbeitsgebiete sind die Nuklearmedizin und die Strahlentherapie.
MTLA untersuchen als Medizinisch Technische Laboratoriumsassistenten in Zentrallaboren Werte in Blut, Urin oder anderen Körperflüssigkeiten, die für Diagnose und Therapie notwendig sind. Infektionsherde werden mikrobiologisch untersucht, damit der verursachende Keim optimal bekämpft werden kann. In histologischen Laboratorien werden Schnitte angefertigt, an Hand derer der Arzt die Diagnose erstellen kann. Dazu sind aufwendige Färbe- und Nachweismethoden durchzuführen, die ebenfalls wichtig für eine sich anschließende Therapie sind.
Die Ausbildung erfolgt zunächst in Lehrlabors des eigenen Schulzentrums. Durch die gute Ausstattung ist es möglich, den Schülern neben konventionellen Methoden auch neuere Methoden vorzustellen, wie etwa digitales Röntgen oder molekularbiologische Methoden. In der praktischen Ausbildung werden die Schüler direkt in den Abteilungen des Klinikums auf ihr künftiges Arbeitsleben vorbereitet.
6 neue Auszubildende für  kaufmännische und gewerblichen-technischen Berufe
Bereits am 1. August 2011 war der Ausbildungsstart für 6 Auszubildende für die kaufmännischen und die gewerblichen technischen Berufe. Dazu zählen: Bürokauffrau/-mann, Fachinformatiker/-in Systemintegration; Pharmazeutisch- Kaufmännische/r Angestellte/r und Köchin/Koch.
7 Medizinische Fachangestellte
Die Medizinischen Fachangestellten werden überwiegend zur Assistenz der Ärzte eingesetzt. Die frühere Berufsbezeichnung lautete „Arzthelferin“. Sie übernehmen delegierbare Aufgaben und organisieren den gesamten Praxisablauf. Während ihrer dreijährigen Ausbildung durchlaufen sie sowohl die medizinischen Bereiche als auch kaufmännische Bereiche mit dem Schwerpunkt der Leistungsabrechnung, des QualitätsÂmanagements sowie der Qualitätssicherung. Außerdem wird ihnen in einer überbetrieblichen Ausbildung die Möglichkeit geboten die in der Praxis erlernten Fähigkeiten zu manifestieren.