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IHK-Zertifikate an qualifizierte Kinderbetreuerinnen verliehen

Fulda. „Dieses Zertifikat genießt Ansehen im gesamten Landkreis“, gab Erster Kreisbeigeordneter Dr. Heiko Wingenfeld den sechs Absolventinnen der Weiterbildungsmaßnahme „Kinderbetreuerin in Familien“ mit auf den Weg. Durch den erfolgreichen Abschluss des etwa dreimonatigen Kurses hätten die Teilnehmerinnen den Nachweis erbracht, dass sie qualifizierte Betreuung im häuslichen Umfeld leisten könnten.

Fotos (15): Max Colin Heydenreich

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Mit der Ausbildung, die unter anderem Psychologie, Gesundheits- und Rechtslehre umfasse, seien die Teilnehmerinnen auf dem richtigen Weg. „Ich bin froh, dass Sie diesen Weg gegangen sind“, dankte Wingenfeld den Absolventinnen, „denn der Bedarf an qualifizierten Betreuungskräften ist vorhanden und nimmt in einer Gesellschaft, in der immer häufiger beide Elternteile arbeiten, beständig zu.“

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Stefan Schunck, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Fulda, dankte den Absolventinnen ebenfalls dafür, dass sie die Mühen der Ausbildung auf sich genommen hätten. „Auch in der Region Fulda mangelt es an Fachkräften“, betonte Schunck. Diesem Fachkräftemangel könne durch qualifizierte Tagesmütter entgegengewirkt werden.

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„Wenn die Kinder gut aufgehoben sind, kehren Eltern schneller und leichter an ihren Arbeitsplatz zurück.“ Aus diesem Grund zeigte sich Schunck froh darüber, „dass die IHK die Initiative für diese Weiterbildungsmaßnahme ergriffen hat, denn qualifizierte Kinderbetreuungsmöglichkeiten machen einen Standortvorteil aus“.

Diplom-Sozialpädagogin Elke Henrich, Leiterin des Kurses, sprach den Teilnehmerinnen ihren Dank dafür aus, dass sie sich mit Engagement und hoher Lernbereitschaft eingebracht hätten. Weiterhin bat sie die Absolventinnen, sich im Bedarfsfall an sie zu wenden. „Ich habe eine lange Liste mit potentiellen Arbeitgebern, die alle auf Sie warten.“ Im Anschluss an diesen Ausblick auf eine positive berufliche Zukunft erhielten Annegret Ehrlich, Jaqueline Hagemann, Judith Galinski, Irmgard Ortmann, Simone Schneider und Claudia Windirsch ihre Zertifikate.

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Mit ihrem Zertifikat können die Absolventinnen nachweisen, dass sie, anders als herkömmliche Tagesmütter, Kinder direkt in den Familien und somit in ihrem gewohnten häuslichen Umfeld betreuen und fördern können. Wesentliche Voraussetzung für die Teilnahme an der Fortbildung war deshalb auch, dass die Teilnehmerinnen Herzenswärme und die Bereitschaft, auf Kinder einzugehen, mitbringen. Aufgrund der breit gefächerten Fortbildungsmaßnahme sind die Betreuerinnen aber auch in der Lage, leichte hauswirtschaftliche Tätigkeiten, wie beispielsweise gesundheitsbewusstes Kochen, zu übernehmen und somit die Familien weiter zu entlasten.

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