Rhön. In diesen Tagen führen Biologen, ehrenamtliche Gewässerwarte und Naturschutzwarte im hessischen Teil des Biosphärenreservates Frühjahrsbereusungen durch. Untersucht werden 11 Besatzbäche in der Rhön, welche bis 2010 über 6 Jahre mit Deutschen Edelkrebsen besetzt wurden. Inzwischen sind die Besatzkrebse aus den ersten Jahren geschlechtsreif geworden. Ein wichtiges Indiz, ob die Wiederbesiedlung erfolgreich ist, ist die natürliche Vermehrung der Tiere. Hier ist man in der Hessischen Verwaltungsstelle des Biosphärenreservates sehr erfreut, dass in diesem Jahr bereits zwei Mal eiertragende Edelkrebsweibchen in den Reusen gefangen werden konnten. Joachim Walter, der in der hessischen Rhön das Projekt leitet, sieht sich in den Bemühungen bestätigt. In allen 11 Besatzbächen konnten inzwischen wieder Fänge verzeichnet werden. Dies deutet darauf hin, dass sich die von der 1. Besatzkrebszucht Max Keller in Augsburg erworbenen Tiere in der Rhön heimisch fühlen und gut entwickeln.
Deutsche Edelkrebse fühlen sich wohl in der Rhön
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