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ÜWAG-Gruppe engagiert sich für Klimaschutz in der Region

Fulda. Mehr als 4,1 Millionen Kilogramm des Klimagases CO2 erspart die ÜWAG-Gruppe, gemessen am deutschen Strommix, jährlich der Atmosphäre – mit eigenen Fotovoltaik- und Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen. Mit der Einbindung dezentraler Anlagen zur Energieerzeugung ins Stromnetz und der Nutzung regenerativer Energiequellen wie Erdwärme unterstützen Tochterunternehmen des führenden osthessischen Energieversorgers private und gewerbliche Investoren in der Region bei ihren Anstrengungen für den Klimaschutz. 37 Fotovoltaikanlagen mit insgesamt über 1.400 Kilowatt maximaler Leistung hat die ÜWAG-Gruppe in der Region installiert.

31 davon betreibt die ÜWAG selbst auf Dächern unternehmenseigener Gebäude, sechs Anlagen – darunter der Solarpark Kalbach mit den nachgeführten Systemen – das Tochterunternehmen SynEnergie GmbH. Mehr als 1,4 Millionen Kilowattstunden CO2– und Atomstrom-freie Energie speisen diese Anlagen jährlich ins Stromnetz der ÜWAG ein. „Das ist ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz in der Region“, freut sich ÜWAG-Vorstand Dipl.-Ing. Günter Bury und verweist auf die Einsparung von mehr als 720.000 Kilogramm CO2 jährlich allein durch diese Anlagen.

Infrastruktur für den Zuwachs regenerativer Energien in der Region

Die ÜWAG Netz GmbH bindet darüber hinaus kontinuierlich neue regenerative Anlagen privater und gewerblicher Investoren ins Stromnetz ein und ermöglicht so den Ausbau der Nutzung regenerativer Energie in der Region. Über 5.000 Solar-, Windenergie-, Biogas- und Wasserkraft-Anlagen speisen derzeit Strom ins ÜWAG-Netz ein, die ÜWAG Netz GmbH ist auf den weiteren Zuwachs von Anlagen zur Stromerzeugung aus regenerativen Energien vorbereitet.

Die ÜWAG Netz GmbH stellt damit die Infrastruktur zur Nutzung regenerativer Energien in der Region bereit. Außerdem zahlt sie die gesetzlich geregelte Vergütung an die Anlagenbetreiber. „Die Stromeinspeisung aus regenerativen Energien in unserer Heimat entwickelt sich schnell“, beschreibt ÜWAG-Vorstand Bury die Lage: Allein die Anzahl der Fotovoltaikanlagen hat sich in den vergangenen fünf Jahren fast vervierfacht – ein bundesweiter Trend, der sich auch in der steigenden EEG-Umlage niederschlägt, die einen Teil des Strompreises aller Kunden ausmacht.

Beim weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien müsse daher mehr auf Effizienz geachtet werden, fordert Günter Bury, damit die Subventionen, die alle Stromkunden tragen, nicht ins Uferlose steigen. Er begrüßt daher die aktuelle politische Diskussion zum Umbau der Ökostrom-Förderung. „Überhaupt ist Effizienz der Schlüsselbegriff für eine Energieversorgung der Zukunft, die bezahlbar, jederzeit verfügbar und umweltgerecht ist“, sagt er. Ein erfolgreicher Weg ist die effiziente Energieumwandlung in Strom und Wärme durch Kraft-Wärme-Kopplung (KWK), etwa mit Mikrogasturbinen, wie es die SynEnergie GmbH seit Jahren anbietet.

Contracting für den Klimaschutz

Damit leistet das ÜWAG-Tochterunternehmen als Contractor und Betreiber von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz in der Region. Die Anlagen erzeugen Strom und Wärme dezentral in kompakten Aggregaten – eine ebenso wirtschaftliche wie klimaschonende Technik für Gebäude mit konstantem ganzjährigen Wärme- und Strombedarf. Erfolgreich genutzt wird sie zum Beispiel in Hallenbädern, größeren Sporteinrichtungen, Kranken- und Pflegeheimen, Produktionsstätten mit Prozesswärmebedarf oder in größeren Verwaltungs- und Schulgebäuden, wo Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung zur Heizung und Kühlung zum Einsatz kommt. Mit insgesamt sieben Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen spart die ÜWAG-Gruppe über 2,8 Millionen Kilogramm CO2 jährlich ein. „So ist die ÜWAG-Gruppe auch hier für mehr Klimaschutz aktiv“, sagt ÜWAG-Vorstand Bury.

Die Nutzung von „Mikro-KWK“ als Hausheizung dagegen betrachtet er mit großer Skepsis: „Das rechnet sich nicht, denn die Anlagen arbeiten nur wirtschaftlich, wenn sie wärmegeführt laufen. Der Wärmebedarf im Haushalt schwankt allerdings im Tages- und im Jahresverlauf erheblich – ganz anders als der Strombedarf.“ Hinzu kommt ein höherer Wartungsbedarf als bei einer herkömmlichen Heizung. Muss mangels Gasversorgung noch ein Tank installiert werden, hat der Hausbesitzer hohen Aufwand für die Sicherheit der Anlage. Eine günstigere Alternative für Privathaushalte ist die elektrische Wärmepumpe, die keine Anschluss- und Zusatzkosten für Schornstein, Tank und Vorratsraum verursacht. Einen Beitrag zum Klimaschutz in der Region leistet die ÜWAG-Gruppe auch durch den Betrieb des Deponiegas-Blockheizkraftwerks auf der Kreisabfalldeponie in Kalbach. Die Energieerzeugung vermeidet rund 632.000 Kilogramm CO2 jährlich gemessen am deutschen Strommix. „Insgesamt ersparen die Aktivitäten unseres Unternehmens der Umwelt also mehr als 4,1 Millionen Kilogramm CO2“, fasst ÜWAG-Vorstand Dipl.-Ing. Günter Bury zusammen.

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