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Schüler lernen in Atelieratmosphäre – Baumgarten und Architektenteam schaffen intelligente Übergangslösung

Weyhers/Darmstadt-Dieburg. Schule einmal anders? Das jedenfalls war die große Frage für die Schülerinnen und Schüler der Georg-Christoph-Lichtenbergschule in Ober-Ramstadt:  Damit die grundhafte energetische Sanierung der Schule möglichst schnell über die Bühne geht, mussten die Kinder und Jugendlichen ihre Klassenräume verlassen.  Besondere Herausforderung war es, dennoch hochwertige Klassenräume für die Zeit der Bauarbeiten bereit zu stellen. Der Landkreis Darmstadt-Dieburg beauftragte das Architekturbüro werkum aus Darmstadt und das Unternehmen Baumgarten aus Weyhers. Schon bald war eine intelligente Lösung namens „mobi-sku:l“ gefunden. Das mobile Schuldorf entstand in Holztafelbauweise auf dem freien Platz neben dem sanierungsbedürftigen Schulgebäude.

Die Holzpavillons des neuen Schuldorfs haben eine Anmutung von Ateliers und bieten viele bauliche Vorteile. Spätestens nach den Sommerferien wird der Schulbetrieb in der mobi-sku:l aufgenommen und bietet Schülern und Lehrern für die nächsten 18 Monate ein Domizil.

An das Unternehmen Baumgarten stellte dieser Auftrag des Landkreises Darmstadt-Dieburg besondere Anforderungen, die zeitgenau umgesetzt wurden: Innerhalb von nur wenigen  Monaten wurden die 24 Pavillons mit je 54 Quadratmeter Größe aus Fichte und Lärche gefertigt und aufgebaut. Bis zu 32 Schülerinnen und Schüler pro Klasse sollen darin unterrichtet werden. Heizung und Lüftungsanlage sind integriert und können elektronisch über Fensterkontakte und Thermostat gesteuert werden. Von innen sind die neuen Klassenräume mit hellen Holzwänden, Tafel und großen Fensterfronten ansprechend gestaltet. Ausgestattet werden sie mit modernem Mobiliar. Die Sanitäreinrichtungen sind in einem separaten Pavillon untergebracht.

 

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