Büdingen. „Fragt uns, wir sind die letzten!“ Unter diesem Leitwort kommen am 18. Mai um 19.30 mehrere ehemalige KZ-Häftlinge aus Polen ins Heuson-Museum in der Büdinger Altstadt. Dort werden sie über ihre Haft in den Konzentrationslagern Auschwitz, Dachau und Mauthausen berichten und Fragen beantworten. Diskussionen mit den Zuhörern sind ausdrücklich erwünscht. Initiiert wurde diese Begegnung von Adelheid Müller aus Altenstadt und Joachim Cott vom Büdinger Geschichtsverein. Vor allem jüngere Menschen könnten die Chance nutzen, aus dem Mund der direkt Betroffenen die historische Wahrheit über die Geschichte ihres Leids zu erfahren. Der älteste Gast aus Polen ist 93 Jahre alt. Die Zeit um Fragen zu stellen schwindet. Die Kosten des Deutschlandaufenthaltes der polnischen Überlebenden des Holocaust trägt „Zeichen der Hoffnung“, eine Organisation der evangelischen Kirche, mit Sitz in Frankfurt, die von der Berliner Stiftung „Erinnerung, Verantwortung, Zukunft“ bezuschusst wird.
Zeitzeugen im Büdinger Heuson-Museum
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