Fulda (mb). Vier langjährige Mitglieder werden nicht mehr dem neuen Fuldaer Magistrat angehören: Sibylle Herbert (FDP), Wolf-Rüdiger Bellinger (CDU), Reinhold Schäfer (CDU) sowie Werner Krah (SPD). Auf der letzten Sitzung des Gremiums in bisheriger Besetzung verabschiedete Fuldas OB Gerhard Möller die heimischen Mandatsträger und hielt zugleich kurz Rückschau. Im Magistrat, der „Schleuse, durch die alles geht“, seien in den zurückliegenden fünf Jahren viele, sehr wesentliche Beschlüsse vorbereitet und gefasst worden. Im Miteinander, so betonte Möller, hätten haupt- und ehrenamtliche Magistratsmitglieder „ordentliche Arbeit“ geleistet. Besonders herzlich fiel deshalb auch der Dank des Oberbürgermeisters aus. Nicht zuletzt, weil wegen des unschätzbaren Engagements der ehrenamtlichen Stadträtinnen und Stadträte viele Punkte aufgegriffen werden konnten, „die wir“, wie der OB einräumte, „sonst erst viel später erfahren hätten.“ Gerade darin liege auch der besondere Wert des Ehrenamtes.
Seit 46 Jahren gehört Reinhold Schäfer in den verschiedensten Funktionen der Fuldaer Kommunalpolitik an, unter anderem als Stadtverordneter und zuletzt als Stadtrat. Bewegt dankte der Christdemokrat stellvertretend für die mit ihm ausscheidenden Magistratsmitglieder für eine erfüllte kommunalpolitische Zeit und „konstruktive Zusammenarbeit.“ „Wenn man über 46 Jahre ein Mandat ausgeübt und es Freude bereitet hat, ja Fulda einem zur zweiten Heimat geworden ist, wird man schon ein wenig wehmütig“, sagte Schäfer, der zugleich hervorhob, dass es ihm und allen stets um das Wohl der Stadt und ihrer Menschen gehe. Bei den Beschlüssen habe man zwar häufig über den Weg diskutiert, aber in den meisten Fällen sei einstimmig entschieden worden. Für die Zukunft hofft Schäfer auf viel Erfolg des neuen Fuldaer Magistrats und dass ihm die gleiche gute Arbeitsatmosphäre erhalten bleiben möge.
Magistratsmitglieder Herbert, Schäfer, Bellinger und Krah verabschiedet
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