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Jubiläen und Verabschiedungen bei der Stadt Fulda

071212_jubilaen.jpgFulda. Gleich ob es Jubiläen oder Verabschiedungen sind – beide Anlässe bieten Anlass und Raum zurückzuschauen. Während einige, die Fuldas OB und Personaldezernent Gerhard Möller in einer kleinen Feierstunde im Grünen Zimmer des Stadtschlosses würdigte, noch einige Berufsjahre vor sich haben, endete für sechs städtische Fachkräfte ihr Einsatz für die Verwaltung und letztlich für die Bewohner der Stadt.

„Sicher haben Sie in dieser Zeit viele prägende Erfahrungen gemacht und bleibende Kontakte zu Kollegen aufgebaut“, betonte Möller, der den Ehrengästen für die Zukunft eine erfüllte Zeit mit dem nötigen Raum für die eigenen Vorlieben wünschte. Sein Dank galt den künftigen Ruheständlern wie auch jenen, die sich seit einem Vierteljahrhundert für die Stadt engagieren. „Jeder von Ihnen gestaltet auf seine sehr individuelle Weise unser Gemeinwesen prägend mit“.

Seit 25 Jahren in städtischen Diensten sind: Dr. Udo Lange, Stefan Henß, Marita Fröhlich und Kurt Albrecht. Der gebürtige Würzburger Lange betreut den naturwissenschaftlichen Bereich der Volkshochschule Fulda. Kurse, Exkursionen und die Zusammenarbeit mit dem Vonderau Museum im Bereich der Naturkunde zählen zu den Aufgabenfeldern des Pädagogen und promovierten Naturwissenschaftlers. Lange hatte 1976 sein Studium der Biologie, Geografie und Chemie für das Lehramt an Gymnasien in Würzburg begonnen und schließlichin Mainz fortgesetzt. Möller lobte das vielfältige Engagement des stellvertretenden VHS-Leiters der Stadt.

Ebenfalls 25-jähriges Dienstjubiläum konnten Stefan Henß und Marita Fröhlich feiern. Henß ist gelernter Heizungs- und Lüftungsbauer und kam nach Stationen in der freien Wirtschaft 1984 als Hausmeister an die Cuno-Raabe-Schule. Marita Fröhlich wirkt als Raumpflegerin an der Pestalozzischule.

Sein 40-jähriges Dienstjubiläum und gleichzeitig die offizielle Verabschiedung stand für Gerhard Jost aus dem Betriebsamt an. Nach einer klassischen handwerklichen Ausbildung als Maurer hatte Jost seine Laufbahn beim Tiefbauamt begonnen. 1982 konnte er ins Angestelltenverhältnis übernommen werden. 1991 wechselte Gerhard Jost ins Betriebsamt. Möller dankte ihm für sein unermüdliches Engagement in den unterschiedlichen Arbeitsfeldern: Vom handwerklichen bis zum steuernden Einsatz.

So wie er mit viel Liebe seiner Arbeit nachgegangen sei, so habe auch Gisela Bittner-Brink ein Herz für ihre Aufgabe, die Leitung der Kindertagesstätte Fuldaaue gehabt. 1998 war die gelernte Kindergärtnerin als Leiterin der Kindertagesstätte und des Horts Stadtmitte eingestellt worden. Diese städtische Einrichtung befinde sich an einem Brennpunkt-Standort. Die Zeit, in der Brink die Kindertagesstätte geleitet habe, sei prägend für die Kinder, aber auch prägend für sie selbst gewesen. Der Dank des Oberbürgermeisters galt Gisela Bittner-Brink ebenso wie Elvira Schütrumpf und Helga Schmitt.

Schütrumpf betreute als Hausmeisterin und Raumpflegerin für das städtische Gebäudemanagement das Bürgerhaus in Edelzell. Schmitt arbeitete als Raumpflegerin an der Pestalozzischule. Seit 2001 hatte sie in der Außenstelle der Schule für Praktisch Bildbare in der Roten Kaserne zusätzlich die Essensausgabe übernommen. Ebenfalls in den Ruhestand verabschiedet wurden Walter Fröhlich, der zuletzt Hausmeister an der Pestalozzischule war, und Lothar Ebert. Seit 1977 war Ebert als Lehrer an der Fuldaer Musikschule im Einsatz.

Möller betont, die unterschiedlichen Einsatzfelder und Lebensläufe der Jubilare und künftigen Pensionäre spiegele die ganze Wirklichkeit des Verwaltungslebens wider. Allen Ehrengästen des Empfangs wünschte Fuldas Personaldezernent eine erfüllte Berufszeit, den Ruheständlern die nötige Muße, um den neuen Lebensabschnitt im Sinne der eigenen Wünsche, Hoffnungen und Vorstellungen gestalten zu können.  (mb).

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