Hünfeld. Bei Baumaßnahmen ist man vor unliebsamen Überraschungen nie gefeit. Dies gilt auch im Falle des Landkreises Fulda bei der Errichtung eines Erweiterungsbaus für die Konrad-Zuse-Schule in Hünfeld. Dort wurde ein alter unterirdischer Öltank entdeckt, der es erforderlich machte, das kontaminierte Erdreich auszutauschen. Dennoch konnten die veranschlagten Kosten von 900.000 Euro, die zu wesentlichen Teilen aus dem Konjunkturprogramm von Bund und Land finanziert wurden, ebenso eingehalten werden wie der Bauzeitenplan. Rechtzeitig zu Beginn des neuen Schuljahres war der Erweiterungsbau mit sechs Klassenräumen und einem Gruppenraum fertig gestellt. Damit hat die Raumnot an der Konrad-Zuse-Schule ein Ende. Es müssen keine Klassen in ungeeigneten Räumen untergebracht werden.
Der Erweiterungsbau wurde im westlichen Teil des Schulhofs errichtet und ist am bestehenden Flur des Werkstattgebäudes angeordnet. Für Architektur und Brandschutz zeichnete das Büro Staubach&Partner, Fulda, für die Statik das Büro Brauer, Künzell, für die Elektroplanung das Büro Rauschenberg, Burghaun, für Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination das Büro Heller, Gersfeld, sowie für Heizung und Sanitär Stefan Müller vom Gebäudemanagement des Landkreises verantwortlich.
Die Gesamtverantwortung lag in den Händen von Regionalmanager Norbert Grösch, der den reibungslosen Ablauf der Baumaßnahme und die hervorragende Zusammenarbeit mit den beauftragten Fachplanern und Handwerksfirmen lobt. Ein besonderes Dankeschön haben sich der Förderverein und private Sponsoren verdient, von denen der Namenszug und das nachts beleuchtete Logo der Konrad-Zuse-Schule an der Außenfassade des Erweiterungsgebäudes finanziert wurden.