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Zwei zusätzliche Ausbildungsplätze bei Kreisverwaltung

Schönes aus Fulda. Der Kreisausschuss hat dem Vorschlag von Landrat Bernd Woide zugestimmt, im kommenden Jahr sieben Auszubildende für den Beruf der/des Verwaltungsfachangestellten beziehungsweise der/des Fachangestellten für Bürokommunikation einzustellen. Dies sind zwei Auszubildende mehr als in den vergangenen Jahren. Unter den neuen Auszubildenden ist auch ein Schwerbehinderter.

Nach Aussage von Landrat Bernd Woide wolle der Landkreis Fulda mit gutem Beispiel vorangehen. „Wir nehmen unsere gesellschaftspolitische Verantwortung ernst und geben jungen Menschen eine Berufsperspektive.“ Auch werde angestrebt, den Arbeitskräftebedarf der Landkreisverwaltung durch im eigenen Haus ausgebildete Jugendliche abzudecken, nachdem in der Vergangenheit vermehrt extern ausgebildete Fachkräfte als Ersatz für ausgeschiedene Mitarbeiter eingestellt worden seien.

164 Bewerbungen für sieben Ausbildungsplätze

Insgesamt hatten sich 164 Jugendliche um einen Ausbildungsplatz beim Landkreis beworben. 18 Bewerbungen gingen verspätet ein und konnten nicht berücksichtigt werden. 45 Bewerberinnen und Bewerber wurden zum Eignungstest eingeladen. 25 Jugendliche mit dem besten Zeugnisdurchschnitt und den besten Testergebnissen erhielten die Gelegenheit, sich persönlich vorzustellen. Aufgrund von Auswahlverfahren und Vorstellungsgesprächen ergab sich dann eine Rangreihe der Bewerbungen.

Landrat Woide weist darauf hin, dass die Landkreise zusätzliche Aufgaben insbesondere im Bereich der Betreuung und Vermittlung von Langzeitarbeitlosen, aber auch durch die Kommunalisierung ehemals staatlicher Aufgaben übernommen hätten. Die Aufstockung der Zahl der Auszubildenden habe jedoch nicht hierin ihren vorrangigen Grund. Vielmehr gehe es darum, dass gerade öffentliche Arbeitgeber Zeichen setzen sollten: „Ausbildung ist eine Investition in die Zukunft junger Menschen.“
 

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