Schönes aus Kleinsassen. Herbert Holzheimer versteht sich als Künstler, der die Handschrift Gottes in der Natur sucht. In Kleinsassen zeigt er ab kommenden Sonntag plastische Objekte aus Holz, die sich in drei Bereiche einteilen lassen: „Kreuzigungsgruppe“, „Sonnenaltar“ und „Opferschalen und Gefäße“. Hergestellt aus überarbeiteten und mit Goldauflage versehenen Fundstücken aus der Natur, die er teilweise aus dem Boden ausgräbt, sind Ausdruck seiner Auseinandersetzung mit Begriffen wie „Leiden“, „Zerfall“ und „Sterben“, aber auch mit Glaubensinhalten wie „Auferstehung“, „Ewigkeit“ und „Neubeginn“.
Der Maler Reinhard Zimmermann zeigt dazu einen visionären Bilderzyklus von Himmelslandschaften mit dem Titel „Der offene Himmel“, der den kosmischen Aspekt der Schöpfung beleuchtet. Der heute am Altmühlsee ansässige Künstler, der ein Studienkollege Holzheimers ist, schlägt damit einen Bogen zu dessen Offenbarungen aus der Tiefe der Erde.
Die Ausstellungen mit den Plastiken Herbert Holzheimers und den Bildern Reinhard Zimmermanns wird am Sonntag, den 18. November um 16 Uhr durch den Laudator Elmar Hegmann vom Jungen Kunstkreis Hünfeld eröffnet. Regelmäßigen Öffnungszeiten der Kunststation und des Cafés: Di – So 13 – 18 Uhr. Eintritt: 1,50 €, Kinder und Schüler frei, Führungen nach Vereinbarung. Weitere Informationen zur Kunststation Kleinsassen unter http://www.kleinsassen.de/