Neuhof. Der Bau der Autobahn A 66 macht die Umlegung eines 20.000-Volt-Knotenpunkts der ÜWAG erforderlich. Ein neues Schalthaus für die Schaltanlage wurde jetzt in der Vinzenzstraße in Neuhof aufgestellt: Ein 100-Tonnen-Kran platzierte das Gebäude samt Technik am neuen Standort.
Fotos (27): Max Colin Heydenreich
Hundert Meter weiter nordöstlich als bisher betreibt die ÜWAG künftig den Mittelspannungs-Knotenpunkt für den Raum Neuhof-Flieden, in dem acht 20.000-Volt-Leitungen zusammenlaufen. Ein Schwertransporter hatte das neue Schalthaus in der Nacht zum Dienstag nach Neuhof gebracht; ein großer Kran hob die Bauteile vom Tieflader und platzierte sie auf dem neuen Standort.
Das Schalthaus hatte die ÜWAG im so genannten „Vollausbau“ geordert, das heißt, die gesamte Anlagentechnik war bereits im Gebäude eingebaut, als es in Neuhof eintraf. Es wurde in zwei Teilen angeliefert und dann vor Ort wieder zusammengefügt. Kabelkeller und Schaltanlagenraum waren bereits vormontiert, ebenso der Aufbau des Flachdachs. Innerhalb von wenigen Stunden war das neue Schalthaus aufgestellt.
Für die Fachleute der ÜWAG beginnt nun die Feinarbeit: Der Anschluss der Mittelspannungsleitungen an die Schaltanlage im Gebäudeinnern muss vorbereitet werden, sodass die Leitungen vom alten Schalthaus, das dem Bau der Autobahn A 66 weichen muss, getrennt werden können. Von diesem „Umschluss“, der in den nächsten Tagen vorgenommen wird, merken die Kunden nichts. Danach wird das alte Schalthaus abgerissen.
Die 20.000-Volt-Schaltanlage ist von der ÜWAG-Leitzentrale in Fulda aus steuerbar. Ihre Aufgabe ist es, die Qualität der Energieversorgung im Raum Neuhof-Flieden zu sichern.