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Hofbieber investiert mit Unterstützung des Landkreises Fulda in Familienpolitik

Hofbieber/Fulda. Mit Unterstützung des Landkreises Fulda unternimmt die Gemeinde Hofbieber zusätzliche Anstrengungen, um der gestiegenen Nachfrage nach Betreuungsplätzen für unter Dreijährige (U3) Rechnung zu tragen und ihre Attraktivität als Wohnort gerade für junge Familien weiter zu stärken. Der Kreisausschuss hat in seiner letzten Sitzung Zuweisungen aus dem Kreisausgleichsstock in Höhe von 14.500 Euro für eine U3-Kinderkrippe sowie in Höhe von 10.500 Euro für das Familienzentrum in Hofbieber beschlossen.

Die Gesamtkosten für die Einrichtung der Kinderkrippe belaufen sich auf rund 759.000 Euro, wobei der Eigenanteil der Gemeinde Hofbieber 295.000 Euro beträgt. Beim Familienzentrum handelt es sich laut Aussage des Ersten Kreisbeigeordneten Dr. Heiko Wingenfeld um ein bislang einmaliges Projekt im Landkreis Fulda, dessen Kosten mit 405.000 Euro veranschlagt sind. Die Einrichtung, die insbesondere der Beratung und Unterstützung junger Familien dient, ist in die drei Bereiche Begegnungsstätte aller Generationen, Kommunales Netzwerk Humandienste Hofbieber sowie familiennahe Dienstleistungen untergliedert.

Ferner standen Auftragsvergaben im Rahmen der Konjunkturprogramme auf der Tagesordnung. So wurden beim Neubau der Rauschenbergschule Petersberg die Dachabdichtungsarbeiten sowie die Elektroinstallation für 112.100 und 98.700 Euro vergeben. Bei der Wigbertschule Hünfeld ging es um Fenster-/Sonnenschutzarbeiten (43.000 Euro), bei der Erich-Kästner-Schule Hilders um Pflasterarbeiten (40.200 Euro), bei der Grundschule Hainzell um Außenputzarbeiten (37.400 Euro), bei der Grundschule Eiterfeld um Dachdeckerarbeiten (34.900 Euro) und bei der Anne-Frank-Schule Gersfeld um Sanitärarbeiten (29.700 Euro).

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