Fulda. Tim Stadtaus, Oberstufenschüler der Winfriedschule, ist frisch gekürter Landessieger im Wettbewerb „Jugend debattiert“. Am 16.April standen sich Hessens beste Redner im Großen Sendesaal des HR gegenüber, um aktuelle gesellschaftspolitische Fragen zu erörtern. Für die Finalisten der Sekundarstufe II hatte die Hertie-Stiftung, Veranstalter dieses erfolgreichen Schulwettbewerbs, an dem sich in diesem Jahr rund 15.700 hessische Schüler aus insgesamt 80 Schulen beteiligt haben, die Fragestellung „Soll der Ministerpräsident des Landes Hessen in offener Abstimmung gewählt werden?“ zur Diskussion gestellt.
In einer hochkarätigen Debatte wussten alle vier Redner durch besonderes Geschick in der Gesprächsführung und im Ausdrucksvermögen zu überzeugen sowie in der Kategorie Sachkenntnis zu punkten. Im Verlaufe der Debatte wurde bald deutlich, dass Tim nicht der einzige war, der sich im Zuge der Vorbereitung direkt mit Lokalpolitikern in Verbindung gesetzt hatte, um mit ihnen quasi hautnah das Thema zu erörtern. So blieb es lange ein Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem sich Tim Stadtaus, der sich schlagfertig und schlüssig gegen eine offene Abstimmung aussprach, am Ende durchsetzen konnte.
Damit hat sich der Winfriedschüler schon zum zweiten Mal für die Teilnahme am Bundeswettbewerb in Berlin qualifiziert. Den zweiten Platz in der Altersgruppe II (Jahrgangsstufen 11 bis 13) belegte Swantje Hunck (Wiesbaden). Â „Jugend debattiert“ ist ein gemeinsames Projekt der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, der Robert Bosch Stiftung, der Stiftung Mercator und der Heinz Nixdorf Stiftung in Kooperation mit der Kultusministerkonferenz und den Kultusministerien der Länder – und an der Winfriedschule zu einem festen Baustein der pädagogischen Arbeit geworden.