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SPD-Fraktion Flieden für Gesamtumlegungsverfahren in der Kerngemeinde

Flieden. Die SPD- Fraktion steht zu den gefassten Beschlüssen der Gemeindevertretung in den früheren Jahren, im Zuge des Baues der A 66 das Flurbereinigungsverfahren A 66 in Rückers, Höf u. Haid, Schweben und Flieden durch das Hessische Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation durchführen zu lassen. „Wir begrüßen ganz besonders die Mehrheitsentscheidung der Teilnehmergemeinschaft von Flieden, in diesem Zusammen die gesamte Fliedener Gemarkung neu ordnen zu lassen“, so Fraktionsvorsitzender Winfried Möller wörtlich.

Bei einer möglichen Förderungshöchstgrenze von 2 Millionen Euro würden somit lediglich 200 Euro pro Hektar für den Grundstückseigentümer anfallen.Bei einer in Aussicht gestellten Förderung durch EU, Bund, Land und Gemeinde von zusammen 90 % verbleiben für die Eigentümer lediglich 10% der Kosten auf die ins Verfahren eingebrachten anrechnungsfähigen Flächen. Im Interesse einer insbesondere in Flieden seit mehr als 90 Jahren seit der letzten Umlegung dringend gebotenen Neuordnung und Anpassung vieler kleinparzelliger Flurstücke an die heutigen landwirtschaftlichen, umweltpolitischen und naturschutzmäßigen Vorgaben und Bedingungen ist es eine in finanzieller Hinsicht einmalig günstige Gelegenheit, heißt es in der Pressenotiz weiter.

Scharfe Kritik üben Fliedens SPD-Mandatsträger an der CDU-Gemeindevertreterin Elvira Stupp, die durch eine rein aus Halbwissen und persönlichen Interessen zu begründende negative Einflussnahme auf verschiedene Grundstückseigentümer in Flieden nimmt und sogar massiven Druck ausüben soll, um diese zum Widerspruch gegen die längst beschlossene Gesamtumlegung in Flieden zu mobilisieren. „Wir werden die Mehrheitsfraktion in der Gemeindevertretersitzung am 29. April öffentlich auffordern, Frau Stupp an ihre Pflichten als Gemeindevertreterin zu erinnern – als Kommunalpolitikerin zum Wohl der Allgemeinheit zu handeln und zu entscheiden -, anstatt weiterhin mit haltlosen Äußerungen und falschen Behauptungen aus rein privatem  Eigeninteresse heraus negativen Einfluss auf die Entscheidung einzelner Grundstücksbesitzer hinsichtlich deren Zustimmungsbereitschaft zum laufenden Verfahren nehmen zu wollen,“ so Fraktionsvorsitzender Winfried Möller erbost.

„Anstatt mit Halbwahrheiten und falschen Schlüssen, unbegründete Ängste bei den Fliedener Grundstückseigentümern zu schüren, sollte Frau Stupp als Landwirtin die eingeleitete Gesamtmaßnahme positiv begleiten und zusammen mit ihrer Familie das sicherlich vorhandene Fachwissen und die Ortskenntnis zum Wohl aller in das laufende Verfahren einbringen“, so SPD-Fraktionschef Möller abschließend.

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