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Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Fulda –Haimbach/Rodges – Jugendliche ausgezeichnet

100317_EhrungFulda. Zusammen mit Jugendwart Matthias Wiegand konnte Wehrführer und Vorsitzender Stephan Raab an der Jahreshaupt-versammlung der Freiwilligen Feuerwehr Fulda-Haimbach/Rodges für alle Abteilungen, ganz besonders für die Jugend, erneut eine positive Bilanz ziehen. Mit der höchsten Auszeichnung in der deutschen Jugendfeuerwehr, der Leistungsspange, wurden fünf Jugendliche belohnt. Die Jugendwehr hat in den letzten fünf Jahren dreimal an diesem Wettbewerb erfolgreich teilgenommen. Zur Versammlung erschienen auch der Fachgebietsleiter Bernd Gottschalk, Ortsvorsteher Manfred Belle, die Stadtverordnetenvorsteherin Margarete Hartmann, der CDU-Stadtverordnete Michael Ruppel und der SPD-Stadtverordnete Bernhard Lindner.

Schulungen und Ehrungen

Der Verein zählt 76 Vereinsmitglieder, von denen 36 Kameraden und Kameradinnen in der Einsatzabteilung aktiv und 21 Atemschutzträger sind. Unter der Führung von Jugendwart Matthias Wiegand gehören 15 Jugendliche der Jugendfeuerwehr an. Willi Engel wurde im vergangenen Jahr aus der Einsatzabteilung verabschiedet und ist nun das 13. Mitglied der Alters- und Ehrenabteilung. Außerdem hat die Wehr 23 passive und fördernde Mitglieder.

Insgesamt wurden im Jahresverlauf 37 Schulungen und Sonderausbildungen durchgeführt. Hier sind besonders fünf erfolgreiche Ausbildungen der Jugendlichen zum Truppmann zu erwähnen. Sabine Halter und  Richard Fischer wurden zur Hauptfeuerwehrfrau bzw. -mann befördert und Bernhard Kropp wurde für 40 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr mit dem Brandschutzehrenzeichen in Gold geehrt.

Sechs Alarmierungen

Der Wehrführer berichtete von sechs Alarmierungen der Freiwilligen Feuerwehr im letzten Jahr. Hier reichte das Spektrum von Brandeinsätzen an einer Lokomotive im Tunnel, dem Großbrand im St. Hedwig-Stift in Horas, über Wasserrohrbruch in einem Keller, Abpumpen von Wasser aus einem Rückhaltebecken bis hin zu einer

Übung mit dem Rettungszug. Besonders bei der über 15-stündigen Übung im „Kehrenbergtunnel“ bei Melsungen wurde die außerordentliche Belastung spürbar, die jeder Feuerwehrmann bei einem solchen Szenario ausgesetzt ist. Ebenfalls wurden auch wieder zahlreiche Brandsicherheitswachen im Stadtsaal und im Schlosstheater geleistet.

Besonderer Dank

Insgesamt sei das letzte Jahr laut Aussage des Wehrführers bezüglich der Alarmeinsätze etwas ruhiger verlaufen. So manche theoretische Übungsstunde sei zu Gunsten eines praktischen Arbeitseinsatzes am Feuerwehrhaus gewichen. Während er allen Mitgliedern für ihr Engagement und die vielen unentgeltlich abgeleisteten Arbeitsstunden dankte, würdigte der Wehrführer besonders den außergewöhnlichen Einsatz von Berthold Mathes, Gerhard Bosold und Karlo Schneider aus der Alters- und Ehrenabteilung. (cp)

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