Fulda. Alfons Hoff lächelt. Seine Freude ist spürbar, wenn er davon berichtet, dass er just am Tag seines 60. Geburtstages bei Hessens Innenminister Volker Bouffier die Ernennungsurkunde zum neuen Präsidenten des Polizeipräsidiums Osthessen unterschrieben hat. Für den Katholiken Hoff ist Fulda kein „unbekanntes Pflaster“. Er leitete vor Jahren den Stab, der das neue Polizeipräsidium Osthessen aufgebaut hat. Lange Zeit lebte er in Hilders.
Direkter Draht
„Fulda ist eine wunderschöne Stadt mit wundervollem Flair“, bekannte Hoff bei einem ersten Gedankenaustausch mit Oberbürgermeister Gerhard Möller im Stadtschloss. Wie auch schon sein Vorgänger Eckhard Sauer, der an die Spitze des Polizeipräsidiums Nordhessen in Kassel wechselte, lobte er die gute Zusammenarbeit zwischen Stadt und Polizei. Dem Oberbürgermeister bot Hoff einen „direkten Draht“ zum Präsidium im Münsterfeld an.
Für die Zukunft setzt er darauf, „dass das Klima so hervorragend wie in der Vergangenheit bleibt.“ „Ich bin ein Teamplayer und möchte im Team spielen“, unterstrich der neue Polizeipräsident. Offiziell hatte er bereits am Montag mit der Arbeit an der Spitze des Präsidiums begonnen.
Enges Verhältnis
Auch Fuldas Verwaltungschef lobte das konstruktive Miteinander der Partner Polizei und Stadt. „Wir haben immer ein sehr enges Verhältnis mit der Leitungsebene in Gänze geführt. Ich denke, es könnte nicht enger und unkomplizierter sein.“ In der Vergangenheit hatte es bereits den ein oder anderen Anlass gegeben, wo das Zusammenspiel auf die Probe gestellt worden war, wie bei einem NPD-Aufmarsch im August vor zwei Jahren. In seine neue Aufgabe werde er all seine „Einsatz- und Führungserfahrung einbringen“, versprach Alfons Hoff. (mb)