Wasserkuppe/Kaltensundheim. Das „Adlerauge“, ein mit einem künstlerisch gestalteten Kiefernrahmen umgebener Monitor, machte dieser Tage Station in der Informationsstelle des Biosphärenreservats Rhön im Groenhoff-Haus auf der Wasserkuppe und danach im Thüringer Rhöngymnasium in Kaltensundheim. Vor einiger Zeit hatten die Zeitschrift für junge Naturforscher Geolino und die Dachorganisation der deutschen Biosphärenreservate, National- und Naturparke Europarc Kinder dazu aufgerufen, Fotos von ihren liebsten Rückzugsorten zu machen, um so für die Freizeitgestaltung in der Natur zu werben.
Die 30 ideenreichsten Bilder waren von einer Jury ausgewählt und im Rahmen einer Bildschirmpräsentation zusammengestellt worden. Unter anderem hatten die Teilnehmer ein Baumhaus, eine Höhle oder ein begrüntes Laubendach fotografiert. Hubert Stumpf von der hessischen und Rolf Friedrich von der Thüringer Verwaltungsstelle des Biosphärenreservats Rhön hatten die Idee, das „Adlerauge“ dort zu präsentieren, wo es die meisten Kinder und Jugendlichen erreicht – nämlich in der Schule.
„Die Kinder sollen durch die Präsentation Anregungen bekommen, wie sie sich in der Natur entspannen können. Es geht darum, die Kinder wieder an die Natur heranzuführen“, sagt Hubert Stumpf. Das „Adlerauge“ kam aus dem Harz in die Rhön und wandert nun weiter in den Bayerischen Wald. Damit zieht es quer durch die Nationalen Naturlandschaften in Deutschland.