Fulda. Mit Stand vom heutigen Freitag gibt es im Landkreis Fulda 95 Fälle von Neuer Influenza („Schweinegrippe“). Nach Einschätzung des Kreisgesundheitsamtes muss mit einem zunehmenden Auftreten von Fällen insbesondere in Gemeinschaftseinrichtungen wie Schulen gerechnet werden.
Allerdings zeigten die bisherigen Erfahrungen, dass die Neue Influenza in der Regel milde verlaufe. Insofern besteht aus Sicht des Gesundheitsamtes kein Grund zur Beunruhigung. Auch weiterhin seien die Einhaltung persönlicher Hygienemaßnahmen und die Impfung als wichtigste Präventionsmaßnahmen anzusehen.
Seit Montag der vergangenen Woche werden im Landkreis Fulda Impfungen gegen die Neue Influenza angeboten, die in erster Linie von den Hausärzten durchgeführt werden sollen. Vorrang bei den Impfungen gegen die „Schweinegrippe“ haben Patientinnen und Patienten mit chronischen Erkrankungen sowie Schwangere.
Das Gesundheitsamt impft weiter mit Priorität Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Gesundheitswesen, Rettungsdienst und der Feuerwehr. Seit Donnerstag dieser Woche besteht am Kreisgesundheitsamt ein zusätzliches Impfangebot. Weit über dreihundert Bürgerinnen und Bürger haben hiervon bislang Gebrauch gemacht.
Mit dem zusätzlichen Impfangebot soll sichergestellt werden, dass jeder, der sich gegen Schweinegrippe impfen lassen will, dies auch zeitnah tun kann. Erster Kreisbeigeordneter Dr. Heiko Wingenfeld unterstreicht noch einmal: „Obwohl die primäre Zuständigkeit bei den Hausärzten liegt, weisen wir niemanden ab.“
Auch in der kommenden Woche werden von Montag bis Donnerstag von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr und am Freitag von 9.00 Uhr bis 11.30 Uhr Impftermine am Kreisgesundheitsamt nach vorheriger telefonischer Anmeldung angeboten. Wer sich impfen lassen möchte, wendet sich an die Telefon Hotline 0661/6006659.