Fulda. Gut besucht war die diesjährige Vertreterversammlung des Caritasverbandes für die Diözese Fulda, die diesmal in den Räumen der Behindertenhilfe und Psychiatrie in der Ratgarstraße 13 stattfand. Satzungsgemäß repräsentieren die Vertreter jeweils die Mitglieder des Caritasverbandes: die Gemeinden innerhalb der jeweiligen Dekanate, die Ordensgemeinschaften sowie die Fachverbände, welche jeweils mit einer Person in der Versammlung vertreten sind. Hauptzweck der jährlichen Versammlung ist die Entgegennahme der Rechenschaftsberichte von Vorstand und Aufsichstsrat über das zurückliegende Geschäftsjahr sowie die Entlastung dieser Gremien.
Auf der Tagesordnung standen neben den genannten Jahresberichten – 2008 stellte sich für die Caritas sowohl wirtschaftlich als auch von den inhaltlichen Ergebnissen her als ein gutes Jahr dar, und die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat erfolgte entsprechend einhellig – des Weiteren einige spezielle Themen, über die die Verbandsleitung die Vertreter gerne informieren wollte. So stellten Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch und Vorstandsmitglied Malte Corme die spitzenverbandliche Tätigkeit des Diözesan-Caritasverbandes und sein Engagement in Hessen-Caritas und Liga der Wohlfahrtsverbände vor.
Vorstandmitglied Ansgar Erb berichtete über laufende Bauprojekte – derzeit entstehen bistumsweit zum Beispiel gleich mehrere Seniorenwohnanlagen und Wohnheime für Menschen mit Behinderung bzw. psychischer Erkrankung. Ein Impulsreferat zur Rolle und zum Beitrag der verbandlichen Caritas in den pastoralen Räumen hielt Josef Gebauer, Referent für Gemeindecaritas.
Aufsichtsratsvorsitzender Ordinariatsrat Elmar Gurck, der zuvor die Stellungnahme des Aufsichtsrats zum Geschäftsjahr 2008 abgegeben hatte, und Dr. Markus Juch in seiner Funktion als Vorstandsvorsitzender des Diözesan-Caritasverbandes bedankten sich abschließend für das entgegen gebrachte Vertrauen der Vertreter in die Arbeit der Leitungsgremien und zeigten sich erfreut über die insgesamt rege Teilnahme an der Sitzung. (cif)