Fulda. Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung der Überwachungsgemeinschaft Technische Anlagen der SHK-Handwerke (Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik)Â in Arnsberg (ÜWG) ist der Fuldaer Obermeister der Innung für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (SHK), Siegbert Simon aus Hettenhausen, zum neuen Vorstandsvorsitzenden gewählt geworden. Mitglieder der ÜWG sind bundesweit knapp 5000 SHK-Handwerksbetriebe. Die ÜWG ist ein privatrechtlicher Überwachungsverein und hat die gemeinnützige öffentlichrechtliche Aufgabe, die Öffentlichkeit vor einer Gefährdung von Leib und Leben durch mangelhaft ausgeführte technische Anlagen zu schützen.
Er überwacht die in ihm zusammengeschlossen handwerklichen Unternehmen unter besonderer Berücksichtigung der gesetzlichen und sonstigen Bestimmungen zum Umweltschutz, der Energieeinsparung und dem Bauwesen. Der Verein verleiht und entzieht denjenigen Vereinsmitgliedern, die dazu die Voraussetzungen erfüllen, die Befugnis, das Überwachungszeichen zu führen (www.uewg-shk.de).
Geschäftsführer des Vereins mit Sitz in Sankt Augustin ist Matthias Anton, der in seinem Tätigkeitsbericht anlässlich der Mitgliederversammlung deutlich machte, dass eine Abwrackprämie für alte Heizungen überfällig sei. In Deutschland gäbe es sechs Millionen Ölheizungen, von denen seien knapp 800.000 seit mehr als 25 Jahren in Betrieb und weitere 4 Millionen seien technisch veraltet, weil sie schon lange nicht mehr dem Stand heutiger Ölheizungen entsprechen würden. Hier könnten infolge eines riesigen Investitionsrückstaus enorme Energieeinsparpotentiale aktiviert werden.