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Fuldas OB Gerhard Möller feiert am 15. Oktober 60. Geburtstag

091013_möller1Fulda (mb). Gerhard Möller kann es selbst kaum glauben: Am 15. Oktober feiert Fuldas OB seinen 60. Geburtstag. Ein Mann mit Bodenhaftung. Der Mensch Möller und sein Amt haben viele Gesichter. Der gebürtige Weyherser, Vater von vier erwachsenen Kindern und verheiratet mit Michaela, hat durch seine Schulzeit am Domgymnasium früh seine Zuneigung zur Literatur und der Welt der Dichter und Denker entdeckt. Auch wenn diese seinen Blick in die Ferne schweifen lassen, ist Möller stets seiner Heimat verbunden geblieben. Lediglich das Studium hat ihn nach Giessen geführt. Dem Ruf, neue berufliche Herausforderungen an anderen Orten wahrzunehmen, ist Gerhard Möller nicht gefolgt. Bewusst „denn ich fühle mich meiner Heimat sehr verbunden: Der Stadt Fulda, meinem Geburtsort Weyhers, meinem jetzigen Heimatort und natürlich der Rhön, die ich auf ausgedehnten Wanderungen immer wieder neu entdecke“, sagt Möller im Ton der Überzeugung.

Vertrauensbeweis

Was er einmal werden wollte, stand für ihn sehr früh fest. Als Mensch mit ausgeprägtem Gerechtigkeitssinn und Sinn für logisches, analytisches Denken lag das Studium der Rechtswissenschaft sehr nahe. Rückblickend erinnert sich Fuldas Verwaltungschef: „Schon mit 18 wollte ich Jurist werden, was mir dann auch gelungen ist.“ Nach dem Studium ging es mit der beruflichen Karriere steil bergauf. Früh übernahm Möller die Leitung des Rechtsamtes und der Schulabteilung beim Landkreis Fulda. Von 1987 bis 2003 war er Erster Kreisbeigeordneter und damit stellvertretender Landrat. Im März wählten ihn die Fuldaerinnen und Fuldaer erneut zum Oberbürgermeister und das als einziger Kandidat – „ein Vertrauensbeweis für meine Arbeit und die meiner politischen Partner“, urteilt Fuldas OB.

Ausdauer

Seinen Geburtstag wird er wie jeden guten Arbeitstag beginnen: Mit Kaffee, einem kleinen Frühstück und selbstverständlich der Lektüre der Tageszeitung, in der, so schmunzelt Möller, hoffentlich wieder gute Nachrichten über Fulda zu lesen sind. Mit einem Empfang im Fürstensaal wird die Stadt ihr Geburtstagskind zum 60. ehren. Doch Gerhard Möller denkt schon jetzt ein Stück weiter: „Wenn mich jemand nach einem Geburtstagsgeschenk fragt, dann sage ich immer wieder gerne, dass das Wandern mit meiner Frau und Freunden für mich immer das größte Geschenk ist.“ Denn dann bleibt Fuldas Stadtoberhaupt, dessen Terminkalender erfahrungsgemäß stets dicht gedrängt ist, endlich auch einmal die Zeit, Entscheidungen und Aktenberge für einen Moment zu vergessen. Ganz abschalten wird Gerhard Möller jedoch nie so recht können. Schließlich wird ihm Tag für Tag Wichtiges abverlangt und viele kleine wie große Projekte stehen auf der Agenda. Besonders freut er sich darüber, dass in Kürze zwei wichtige Ereignisse anstehen.

Am 24. Oktober wird die Übergabe des neuen Sturmiusbrunnens den Abschluss der Arbeiten am Borgiasplatz krönen. Und noch am gleichen Tag findet die Grundsteinlegung für die neue Tiefgarage am Universitätsplatz in der Baugrube statt. Ein Fest, das Möller und die Stadt gemeinsam mit den Fuldaern feiern wollen. Am Thema Uniplatz wird auch einer von Möllers wesentlichen Charakterzügen deutlich. Wie hat es Fuldas Verwaltungschef einmal formuliert: „Wer es in einer Aufgabe zu etwas bringen will, der muss ausdauernd und führungsstark sein …“.

Ausdauer hat Gerhard Möller in den zurückliegenden Jahren bewiesen, bis die Arbeiten beginnen konnten und die Fertigstellung der neuen Tiefgarage mit dem neu gestalteten Platz in den Jahren 2010 und 2011 Wirklichkeit werden können. Was bewegt Fuldas OB an seinem Jubeltag? Er freut sich darauf, mit seiner Familie, Freunden und Wegbegleitern seinen Geburtstag feiern zu können. Dennoch verliert er nicht den Blick nach vorne. „Für Fulda gibt es ganz aktuell und in den kommenden Jahren noch viel zu tun. Ich hoffe und wünsche mir sehr, auch weiterhin in Gelassenheit und mit Gottvertrauen meine Aufgaben anzupacken.“

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