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Gute Chancen für Mädchen am Bau

091012_BauFulda. Franziska Gröning aus dem Ausbildungsbetrieb Elementbau Osthessen GmbH (ELO) in Eichenzell hat sich in einer Männerdomäne durchgesetzt und hat die beste Prüfung zur Hochbaufacharbeiterin abgelegt. Auszubildende der Bauwirtschaft haben bereits nach zwei Jahren eine erste abgeschlossene Berufsausbildung in der Tasche, nämlich den Facharbeiterbrief. Als Innungsbeste wird Franziska Gröning natürlich jetzt weiter machen und noch das dritte Lehrjahr dranhängen, um dann im nächsten Jahr die Gesellenprüfung zur Beton und Stahlbetonbauerin abzulegen.

Insgesamt 11 Facharbeiterzeugnisse und 19 Gesellenbriefe konnten während der Freisprechungsfeier der Bau-Innung Fulda im Medienzentrum der Ferdinand-Braun-Schule verliehen werden. Zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses für die ca. 120 Betriebe des Bauhandwerks in der Region Fulda ist das allerdings auf Dauer zu wenig. Junge Leute, die sich für einen der 17 verschiedenen Ausbildungsberufe in der Bauwirtschaft interessieren, haben deshalb in Zukunft gute Berufsaussichten. Obermeister Reinhard Blum und Gesellenprüfungsausschussvorsitzender Carlo Feuerstein beglückwünschten die jungen Leute zu ihrem tollen Erfolg. Sie sollten aber jetzt an ihrer Weiterbildung dran bleiben und weitermachen. Die Bauwirtschaft benötige gute Vorarbeiter, Poliere und Meister. Als Innungsbester Maurergeselle ausgezeichnet wurde André Neidert aus dem Ausbildungsbetrieb Hodes-Bau in Fulda, als Innungsbester Geselle für Beton- und Stahlbetonbau David Rentsch aus dem Ausbildungsbetrieb Ulrich-Bau in Fulda.

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