Fulda. In einen großen Festplatz verwandelte sich Anfang Oktober die Agnes-Huenninger-Straße im Fuldaer Münsterfeld, als der Bildungsverein Kreidekreis e.V. mit seinem Projekt “Aktive Bürger Münsterfeld” zum “Interkulturellen Nachbarschaftsfest” eingeladen hatte. Rund zwanzig Vereine und Organisationen aus dem Stadtteil und aus ganz Fulda, darunter Bewohner der ehemaligen “Kaserne” und Vertreter der Gewerbetreibenden aus der Interessengemeinschaft Münsterfeld, beteiligten sich am Gelingen des Festes und zeigten durch ihre vielfältigen Aktivitäten, dass ein gutes Miteinander verschiedener Kulturen und Interessen möglich und bereichernd ist.
Dies demonstrierten auch die geladenen Vertreter von Stadt und Landkreis Fulda, Oberbürgermeister Gerhard Möller und der erste Kreisbeigeordnete Dr. Heiko Wingenfeld, sowie Georg David vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, die sich nach ihren Begrüßungsworten in einen Reihentanz mit Tänzerinnen in bunten Kostümen einreihten und mittanzten. Weitere Tanz- und Musikdarbietungen aus verschiedenen Ländern von Folklore bis HipHop unterhielten die Gäste im Festzelt mit einem farbenfrohen und abwechslungsreichen Programm, das von einer Mitarbeiterin des Bildungsvereins Kreidekreis und einer Bewohnerin des Stadtteils gemeinsam moderiert wurde.
Der gesamte Platz am Ende der Agnes-Huenninger-Straße war mit Ständen verschiedener interkultureller Vereine und anderer Organisationen ausgefüllt, wo die Festbesucher Spezialitäten aus vielen Ländern und Kontinenten probierten und sich dabei auch über die unterschiedlichsten Themen informieren konnten. Hier wurden auch bei alkoholfreien Cocktails und guter Laune neue Kontakte geknüpft und alte aufgefrischt.
Kinder und Jugendliche nutzten das vielfältige Spiel- und Spaßangebot mit Kinderschminken, Buttonmaschine, Hüpfburg und vielen weiteren Attraktionen, darunter auch die Möglichkeit, im Anschluss an eine Vorführung im Ringen selbst ihre Geschicklichkeit auf der großen Matte, die zwischen den Zelten und Pavillons ausgebreitet war, zu erproben. Auch die eher kühlen Temperaturen taten der guten Stimmung keinen Abbruch, so dass alle Beteiligten sich einig waren, dass dieses Fest auf jeden Fall wiederholt werden muss.