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OB Gerhard Möller überreicht Ehrenbriefe des Landes Hessen an vier Fuldaer Bürger

091012_Oberbürgrmeister_031Fulda. „Jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement muss eine besondere Würdigung erfahren“, betonte Oberbürgermeister Gerhard Möller bei der Überreichung der Ehrenbriefe des Landes Hessen an vier Fuldaer Bürgerinnen und Bürger. Diese Auszeichnung sei zeitüberdauernd und ehre Mitbürger, die sich in besonderer Weise neben Beruf und Familie verdient gemacht haben. Anita Hannig, Rudolf Heil, Karin Langer und Josef Zäpf nahmen die Urkunden und die Anstecker sowie die Glückwünsche und den Dank des Fuldaer Verwaltungschefs im Beisein ihrer Familien und Vereinskameraden im Stadtschloss entgegen.

Fotos: Stadt Fulda

Sport und Senioren in Gläserzell
Über zwei Jahrzehnte ehrenamtliche Tätigkeit kann Anita Hannig aufweisen, wobei die Einzelhandelskauffrau mit dem Sportverein Gläserzell in besonderer Weise verbunden ist. Seit 1987 ist die zweifache Mutter Mitglied in dessen Förderkreis, seit 1988 engagiert sie sich aktiv für dessen Fastnacht, ist dort seit 1999 Vorstandsmitglied sowie Kulturvorsitzende und nimmt seit sechs Jahren am Bastelteam teil.

Außerdem organisiert sie seit über 20 Jahren Seniorennachmittage im Bürgerhaus Gläserzell und sitzt seit 1993 im Vorstand der Seniorengemeinschaft Gläserzell e.V.. “Anita Hannig hat sich nicht nur durch reden, sondern durch Taten in unsere Gemeinschaft eingebracht“, so Möller.

Wichtige Arbeit als Ortsgerichtsschöffe
Rudolf Heil geht bis zum heutigen Tag einer Tätigkeit nach, die meist als selbstverständlich wahrgenommen wird – seit 20 Jahren ist der zweifache Vater, der unter anderem beim Staatsbauamt Fulda angestellt war, als Ortsgerichtsschöffe beim Ortsgericht Fulda I tätig.

Bei Schätzungen und der Erstellung von Gutachten kann der Bauingenieur seinen spezifischen Sachverstand mit einbringen. Dieses langjährige Engagement würdigte der Fuldaer Verwaltungschef wie folgt: „Diese Anerkennung erhalten Sie für einen Part, der nicht im Blickpunkt der Öffentlichkeit steht, aber für alle Beteiligten und auch für die öffentliche Hand sehr wichtig ist.“

Obfrau des Damenfußballs in Gläserzell
Dem Sportverein Gläserzell widmet sich auch Karin Langer in vielfältiger Weise in ihrer Freizeit. Als Mitglied im Förderkreis des Vereins war sie zehn Jahre lang dessen Kassiererin, seit mittlerweile über 30 Jahren ist sie für die dortige Fastnacht aktiv und engagiert sich seit 2002 auch im Bastelteam. Außerdem war die Groß-handelskauffrau von 1993 bis 2003 die 1. Vorsitzende des SV Gläserzell und half in dieser Funktion beim sonntäglichen Kaffee- und Kuchenverkauf bei Heimfußballspielen mit.

Während die Mutter eines Sohnes über viele Jahre auch den Einkauf von Lebensmitteln für die Bewirtung des Sporthauses übernahm, richtet sie ihr Augenmerk seit 2004 besonders auf die Damenfußballmannschaft des Vereins. Sie organisiert als dessen Obfrau unter anderem die Busfahrten der Mannschaft zu Auswärtsspielen. „Sie gehen damit einer besonders weitreichenden und arbeitsintensiven Aufgabe nach, so dass diese Daten nur unzureichend beschreiben, was wirklich hinter diesen Funktionen steckt“, betonte der Oberbürgermeister.

„Pionierarbeit“ bei der U3-Betreuung

Etwas völlig Neues wagte Joseph Zäpf im Jahr 1992: Er gründete die Pädagogische Spielgruppe „Pinoccio e.V.“ – zu diesem Zeitpunkt war dies die erste Einrichtung zur Betreuung von unter dreijährigen Kindern in Fulda. Als 1. Vorsitzender und Geschäftsführer war er von 1992 bis 2008 für die gesamte Verwaltungs- und Organisations-tätigkeit zuständig. „Ein Stück Pionierarbeit“ habe er in einem Bereich geleistet, der heute selbstverständlich ist und auch momentan besonders von der Politik gefördert wird, erklärte Möller.

Joseph Zäpf habe frühzeitig einem Feld Beachtung geschenkt, das in Zukunft viele Aufgaben beinhalten werde. Mit seinem Engagement habe er vielfältige Erfahrungen gesammelt, die nun eine gute Basis für weitere Arbeit in Fulda in diesem Bereich sind. „Diese Arbeit ist in besonderer Weise anerkennenswert“, bestätigte Möller.

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