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Barbara Weiler fordert: „EU-Beratung regional verankern“

091008_Barbara_WeilerBrüssel / Kassel Die Europäische Union stellt für zahlreiche Förderprogramme Geld zur Verfügung. Teilweise sind diese Möglichkeiten jedoch kaum bekannt. Daher begrüßt die SPD-Europaabgeordnete Barbara Weiler den Entschluss des hessischen Europaministers Jörg-Uwe Hahn, der vor kurzem ein EU-Beratungszentrum in Wiesbaden eröffnet hat. „Allerdings greift diese Entscheidung zu kurz. Optimal wäre es, wenn es in jedem relevanten Kreis einen Beauftragten für Europaangelegenheiten gibt“, betont die Abgeordnete.

In einigen nordhessischen Landkreisen wurden hierfür bereits die ersten Schritte getan. So hat zum Beispiel der Landrat des Werra-Meißner-Kreises, Stefan G. Reuß, das Thema zur Chefsache erklärt und kümmert sich persönlich um europäische Fragen. Anstatt gemeinsam zu handeln, werden EU-Fördermittel oft nur projektbezogen beantragt. „Daher muss es auch in den Kreisen einen zentralen Ansprechpartner geben, damit die Fördermittel der EU effizient und optimal genutzt werden können“, fordert Barbara Weiler schon seit längerem.

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