Fulda. Die Freude bei den Schülern der Privaten Handelsschule Herrmann war groß, als sich CDU-Bundestagsabgeordneter Michael Brand ganz spontan zu einem Besuch angekündigt hatte. Vorausgegangen war diesem Besuch ein zufälliges Treffen an der Gedenkstätte Point Alpha, wo Sozialkundelehrer Heiko Glienke kürzlich mit zwei 7. Klassen einen Tagesausflug unternommen und dort den Politiker angesprochen hatte. Da die Schüler vor kurzem das Thema „Wahlen in Deutschland“ im Politikunterricht durchgenommen hatten, Â war die Freude umso größer, dass der Bundestagsabgeordnete direkt nach dem Wahlsieg die Schüler besuchen und Fragen beantworten wollte. Die Schüler waren sehr interessiert und stellten vielfältige Fragen, zum Beispiel „Wie kommt man eigentlich in die Politik?“ oder „Wie kriegen Sie es als Familienvater hin, Familie und Politik unter einen Hut zu bringen?“.
Die Frage „Was können Jugendliche unternehmen, wenn sie sich politisch engagieren wollen?“, erfreute Michael Brand besonders, denn „das Interesse der Jugendlichen an politischen Inhalten wird leider immer geringer.“ Eine humorvolle Frage und dennoch ernst gemeinte Frage aus den Reihen der Schüler konnte Brand leider nicht beantworten: „Kann Westerwelle denn überhaupt Englisch, wenn er jetzt Außenminister wird?“ Brand: „Das weiß ich nicht genau, ich gehe aber davon aus.“
Der Inhaber des Bildungsunternehmen, Dr. Lothar Jordan sowie die Direktorin der Privaten Realschule Herrmann, Dr. Evelyn Backhaus und ebenso Fachlehrer Heiko Glienke dankten dem Politiker für seinen Besuch und gaben ihm als Wunsch auch von den Schülern mit auf den Weg nach Berlin, dass er trotz der „großen Politik“ die Menschen nicht vergessen möge.