Fulda. Über eine Milliarde Euro investiert die EU in die Forschung für den Mittelstand. Das Förderprogramm erlaubt es Mittelständlern, gemeinsam mit Fachhochschulen einen Antrag auf Forschungsförderung zu stellen. Voraussetzung: die Mittelständler planen ein Projekt mit einem europäischen Partner. Wie die regionale Wirtschaft von diesem Förderprogramm profitieren kann, erfuhren Vertreter aus Hochschulen und Unternehmen auf dem nationalen Informationstag zur EU-Forschung an Fachhochschulen vergangene Woche in Fulda.
IHK-Präsident Bernhard Juchheim unterstrich, dass die Kooperation zwischen der Hochschule Fulda und der Wirtschaft ein Standortfaktor für die Region sei. Nur mit Innovationen könnten einheimische Betriebe im internationalen Wettbewerb bestehen. Die Anwendungsorientierung der Fachhochschulen komme dabei den mittelständischen Unternehmen entgegen. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass das EU-Programm eine Chance sei, die Zusammenarbeit von Unternehmen und Hochschulen zu fördern.
„Auch als kleine Organisation ist es möglich, im europäischen Wettbewerb um Forschungsgelder zu bestehen“, betonte die Vizepräsidentin für Forschung und Entwicklung an der Hochschule Fulda, Prof. Dr. Dorit Bölsche. Seit 2007 sei Thomas Berger als EU-Forschungsreferent und Ansprechpartner für Forschungskooperationen für die Hochschule tätig. Diese Infrastruktur zeichne die Hochschule Fulda bundesweit aus. Mit der richtigen Strategie bekämen auch kleine Hochschulen und Unternehmen den Zugang zu den Fördertöpfen für Forschung und Entwicklung der Europäischen Union.
Veranstalter des nationalen Informationstages waren das Institut inter.reaseach e.V., die Hochschule Fulda und die Koordinierungsstelle der Wissenschaftsorganisationen (KoWi). Neben Vertretern aus den regionalen Wirtschaft nahmen auch der Oberbürgermeister der Stadt Fulda, Gerhard Möller, und die Kreisbeigeordnete Ulla Döppner teil.
inter.research e.V. Das Institut inter.research e.V. betreibt zusammen mit der Hochschule Fulda seit 2001 die Kontaktstelle für EU-Praktika und fördert im regionalen Netzwerk den transnationalen Austausch zwischen Hochschule und Wirtschaft. Mit dem nationalen Informationstag zur EU-Foschung an Fachhochschulen feierte das Institut zugleich sein 10-jähriges Bestehen.
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Thomas Berger, Institut inter.research e.V.
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