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Erfolgreiches fünftes Jugendprojektkonzert „Winds, Strings & Voices“

Hünfeld. Abwechslungsreiche 2 ½ Stunden erlebten die Zuhörerinnen und Zuhörer der 5. Auflage des Jugendprojektkonzertes „Winds, Strings & Voices“. Verschiedene musikalische Nachwuchsgruppen der Region Hünfeld hatten zum diesjährigen Konzert am Sonntag, 4. Oktober 2009 ins Hünfelder Kolpinghaus eingeladen, um ihre Freude an der Musik und ihr Talent in verschiedenen musikalischen Projekten zu präsentieren. Miriam Hans begrüßte die Gäste und gab Informationen zu den einzelnen Gruppen und Musiktiteln.

Anke Wehner Anke Wehner

Den Auftakt machte das Projektorchester mit 45 Musikerinnen und Musikern unter der Leitung von Martin Genßler mit einer festlichen Intrada, einer anspruchsvollen Ouvertüre aus der Operette „Die schöne Galathea“ und romantischer französischer Filmmusik aus einem Film mit Catherine Deneuve: „Les Parapluies de Cherbourg“.

Im zweiten Programmpunkt verzauberten die drei jungen Sängerinnen Julia Fischer, Dana Becker und Carolin Meyer, die sonst gemeinsam im Jugendchor St. Jakobus singen, das Publikum mit leicht und beschwingt vorgetragenen Melodien wie beispielsweise „Heaven is a wonderful place“.

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Der Chor „KlangFusion“ unter der Leitung von Stefan Ragotzky, der sich aus ehemaligen Chormitgliedern des Wigbertschulchores „Voice Garden“ zusammengefunden hat, begeisterte mit den Jazzklassikern „Fascinating Rhythm“ und „Birdland“ (toller Leadgesang: Pia Sauer) und einem Cover des Queen-Songs „Somebody to love“. Hierbei übernahm Kerstin Bönigk eindrucksvoll und souverän den Solopart.

Nach der Pause rockten „Sound Express Reloaded“ (Leitung: Dorothea Heller) das Kolpinghaus. Wie der Name schon sagt, musizieren in dieser Formation ehemalige Mitglieder der Schülerband der Wigbertschule „Sound Express“ gemeinsam. Das Publikum war bei den mitreißenden Interpretationen von „Son of a Preacher Man“, „Loco in Acapulco“ oder auch „Proud Mary“ kaum noch auf den Stühlen zu halten. Die Sängerinnen Renate Mollenhauer, Sabrina Vogt und Kerstin Bönigk standen einander in puncto Stimmgewalt in nichts nach. Die Koordination der Projekte „KlangFusion“ und „Sound Express Reloaded“ hatte Aline Kollmann übernommen.

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Etwas leisere filigrane Töne schlug das Flötenensemble „Flirty Flutes“ unter der Regie von Willi Genßler an. Diese Besetzung trat zum ersten Mal gemeinsam auf und zeigte die Facetten ihres Registers, das im Orchester sonst leicht mal übertönt wird.

Den Abschluss des Konzertes gestaltete das Projektorchester „Colours of Wind“ unterstützt durch zwei Solosänger. Johannes Trost interpretierte gefühlvoll und obendrein stilecht in Smoking und Fliege gekleidet „One for my baby“. Kerstin Bönigk brillierte erneut, diesmal mit dem schwedischen Titel „Att Angöra en brygga“ und zeigte, dass Sprachbarrieren bei guter Musik Nebensache sind.  Wirklich virtuos und rasant endete das Konzert unter anhaltendem Applaus mit dem Beatles-Klassiker „Yellow Submarine“ und dem russischen Tanz „Trepak“ aus dem Ballett „Der Nussknacker“.

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