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Gemeinsame Veranstaltung vom Stadt- und Kreiselternbeirat Fulda und Dr. Birger Freier

Fulda. Am 17.09.2009 veranstaltet der Stadt- und Kreiselternbeirat Fulda gemeinsam mit Dr. Birger Freier (Facharzt für Anästhesie und Notfallmedizin) und  seinem Team,  bestehend aus Herr Hosenfeld  (Inhaber einer  Sicherheitsfirma), Frau Weiser  (Bund Trauernder Eltern) und Herr Brink (Verkehrswacht Fulda) eine Veranstaltung über „Alkohol und Drogen im Straßenverkehr bei Jugendlichen!“

Gefährliche Spielchen

Komasaufen, Zigaretten, Cannabis, gemischter Konsum bis der Arzt kommt. Unsere Jugendlichen konsumieren immer größere Mengen, „glühen“ sich vor Partys und Discogängen vor und bestreiten Wettkämpfe, wer von ihnen als erster ins Koma fällt, und das fast jedes Wochenende.

Viele Eltern und Lehrkräfte finden, dass dies nur Großstädte wie Frankfurt, Berlin oder Hamburg betrifft, aber die Nachrichten auch in  unserem Einzugsgebiet sprechen etwas anderes z. B. FZ  vom 05.08.09 auf Seite 1 „Kommasaufen nimmt weiter zu“ oder „Vermehrte Ausschreitungen  bei Langer Nacht“ oder „Eskalation auf einer Beach-Party“ beide ebenfalls FZ. Übrigens, ist unter den Jugendlichen bzw. Schüler die Problematik von Alkohol und Drogen ebenfalls  ein  Thema  und  es wird damit  begonnen Präventionen für die Schüler  zu erarbeiten. Kooperationen mit anderen Gruppen werden angestrebt.

In der  Studie „Alkoholvergiftung schreckt Jugendliche kaum“ wird davon gesprochen, dass rund 17 Prozent der Jugendlichen  ihr Trinkverhalten nach einer Alkoholvergiftung beibehalten oder sogar steigern.

Deutschland ist zurzeit, was den Drogenkonsum (Alkohol und Zigaretten) angeht, europaweit in einer Spitzenposition zu  finden. Das Einstiegsalter bei Zigaretten (Suchtdroge Nr.  1) liegt bei  weiblichen Konsumenten  im Mittel bei 12,4 Lebensjahren, bei den männlichen Konsumenten bei 11,8 Lebensjahren. Bei Alkohol lag das Einstiegsalter bei 14,4 Lebensjahren, inzwischen bei männlichen Jugendlichen bei 12,3 und bei weiblichen Jugendlichen bei 12,7 Lebensjahren.

Es vergeht  praktisch  keine  größere  Veranstaltung mehr, bei denen  nicht der Rettungsdienst  notfallmäßig zu schwerst alkoholisierten Jugendlichen gerufen wird. Die durchschnittliche Verweildauer in der Klinik nach der Notaufnahme beträgt inzwischen 2,5 Tage.

Jedoch was und wie viel wissen wir, die Eltern, Erzieher, Lehrer und Sportleiter von dem was unsere Kinder so machen.  Deshalb findet  diese Veranstaltung am 17.09.2009,  um 19.00  Uhr, in  der Rabanus-Maurus-Schule, Atrium – Aula, Magdeburgerstr. 78, 36037 Fulda statt.

Abschreckung wirkt kaum

Herr Dr.  Freier wird  von seinen  Erfahrungen als Notarzt berichten,  die er bei Veranstaltungen, wie bei der Fastnacht,  Kirmes, Beach  -Partys usw. immer wieder vor Ort erlebt. Er  wird  über  die  verschiedenen Verletzungen  bei Jugendlichen Bilder zeigen,  die  bei alkoholisierten Unfällen entstanden sind.  Zur besseren Verdeutlichung wird Herr Dr. Freier mit einer Powerpoint-Präsentation arbeiten und Beispiele aus seiner Arbeit der Notfall- und Intensivmedizin bringen.

Herr Hosenfeld  ist  Inhaber einer Sicherheitsfirma,  Rettungsassistent und  Türsteher bei Veranstaltungen bzw. Discotheken. Er wird aus seinem Berufsfeld über seine Erfahrungen mit Jugendlichen und dem Thema Alkohol und  Drogen erzählen,  wie z. B. dem sogenannten  vorglühen  der Jugendlichen vor Veranstaltungen  oder Discotheken besuchen. Herr Hosenfeld wird über  dasSicherheitsrisiko  von z. B. offenen Getränken und die Folgen nach einem Faltratsaufen darstellen, die er bei Veranstaltungen immer wieder erlebt und verstärkt bei den Jugendlichen zu nehmen.

Frau Weiser vom „Bund Trauernder Eltern“ berichtet den Anwesenden von den Momenten und Gedanken, die nach der Benachrichtigung von einem Unfall entstehen. Aus ihrer Sicht wird Sie über das Thema „Alkohol und Drogen im Straßenverkehr bei Jugendlichen“ sprechen.

Herr Brink von der Verkehrswacht Fulda  übernimmt das Thema Präventionsarbeit bei Jugendlichen in der Verkehrssicherheit. Er wird  von  den Übungen  und Tests erzählen, die  er bei Präventionsveranstaltungen mit Jugendlichen weitergibt und wie die Jugendlichen dies für sich umsetzen können.

Nähere Informationen finden Sie auf unserer Home:  http//www.kreis-u-stadtelternbeirat-fulda.de

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