Hanau. Monatelange Vorbereitungen gingen am 06.09.2009 um 14 Uhr bei der Hochzeitswette der Himmelslichter Hanau zu Ende. Gesucht wurden 250 Brautpaare in Verbindung mit dem ungewöhnlichen Spendenaufruf zur Errichtung eines neuen Kindergrabfeldes am Friedhof in Hanau-Steinheim, welches von Auszubildenden der Stadt Hanau entworfen wurde. Die Adolf-Schwab-Musikschule spielte ehrenamtlich neben dem Hochzeitsmarsch einen Hochzeitswalzer. Die Hanauer Autohäuser Preuss, Jean Rauch, Trade Port, VW Retail Rhein-Main, Fischer & Kutger, Nieguth und Brass stellten unentgeltlich eine Hochzeitsflotte als Shuttle-Service zur Verfügung.
44 „Brautpaare“
Der Notar Rüdiger Nickel von der Hanauer Kanzlei Nickel & Nickel, sowie Herr Dr. Piesold zählten zum Stichzeitpunkt 44 „Brautpaare“. Rein rechtlich hat die Selbsthilfegruppe die Wette somit verloren. Die Resonanz und Unterstützung auf die Wette war aber so gross, dass die Himmelslichter gerne verloren haben. Zahlreiche Zuschauer waren bei der Hochzeitswette vor Ort. Viele Menschen haben in den letzten Monaten die Himmelslichter per Email motiviert und sich für die Aktivitäten der Gruppe bedankt.
Die Stadt Hanau ist eine der wenigen Orte, die sich intensiv mit einem Kindergrabmal auseinandersetzt. Die Himmelslichter haben mit der Wette erreicht, dass in der Öffentlichkeit sich mit einem Tabu-Thema beschäftigt wird. Der Dank geht nicht nur an die Brautpaare, sondern auch an die unzählige Personen und Firmen, welche die Wette unterstützt haben. Ein besonderer Dank geht an die Stadt Hanau, insbesondere an den Oberbürgermeister Claus Kaminsky, der die Schirmherrschaft übernommen hatte.
Näheres auch unter: www.himmelslichter-hanau.de

