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Hilfe für die Opfer der Überschwemmungskatastrophe in Burkina Faso

Hosenfeld. In Ouagadougou, der Hauptstadt Burkina Fasos, fielen am 1. September 2009 innerhalb von 10 Stunden  330mm Regen. So viel wie normalerweise im ganzen Land in einem Zeitraum von drei Monaten. Straßen und Wege wurden teils hüfttief überflutet und in Flüsse verwandelt. Autos und Mopeds wurden fortgespült und die Menschen wateten mit ihren Habseligkeiten auf dem Kopf durch die Fluten. Die einfachen Lehmhäuser der Ärmsten hielten den Wassermassen nicht stand und stürzten ein.

Wasser steht meterhoch

Acht Menschen starben, 24000 Häuser wurden zerstört und 150.000 Menschen wurden obdachlos. Besonders schwer betroffen sind die Stadtviertel rund um die drei großen Wasserreservoirs, die über die Ufer traten. Ein Damm brach, wodurch das Krankenhaus Yaldogo evakuiert werden musste, da das Wasser einen Meter hoch in den Räumen stand. Nahrungsvorräte wurden zerstört. Hierzu zählt neben Reis und Mais auch Trockenmilch für die Zubereitung von Babynahrung.

Die Menschen sind momentan in Schulen, Kirchen und Moscheen untergebracht. Die Familien haben alles verloren, besonders schwierig ist die Situation für Kinder. Es fehlt am Nötigsten wie Nahrungsmittel, Decken, Medikamente, Moskitonetze und Kleidung. Das Risiko von Epidemien wie Cholera ist hoch, da das Leitungswasser durch die Fluten verunreinigt wurde. Die Menschen stehen jetzt an den städtischen Brunnen Schlange. Diese Katastrophe, die Ouagadougou und andere Teile Burkina Fasos zurzeit erlebt erfordert dringliche Hilfe. Aus diesem Grund rufen alle, die sich mit den Menschen Burkina Fasos verbunden fühlen, zu Spenden auf.

Die Gewährleistung über die sachgemäße Verteilung der Spenden übernimmt der Botschafter von Burkina Faso in Deutschland Xavier Niodogo.

Bankverbindung für Spenden:

Raiffeisenbank Großenlüder
Stichwort: Flutopfer Burkina Faso
BLZ 530 620 35
Kontonummer 20 35 000 39

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