Fulda (cif). In der Maberzeller Rittlehnstraße – gleich neben den Carisma-Werkstätten für psychisch kranke Menschen und unmittelbar am Ortskern – erfolgte kürzlich mit einem symbolischen „Ersten Spatenstich“ der Startschuss für ein wichtiges Bauprojekt der Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie: In einem Wohnheimneubau sollen ab etwa Ende 2010 zwölf Personen mit psychischer Erkrankung Raum zum Wohnen und Leben haben. Das neue Wohnangebot wird sich an Menschen mit besonders hohem Hilfebedarf richten und auch Angebote zur Gestaltung des Tagesablaufs (Tagesbetreuung) in neben den Wohneinheiten zusätzlich geplanten Gemeinschaftsäumlichkeiten beinhalten.
Kirchlicher Segen für das Bauvorhaben
Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch betonte in seiner Ansprache an die Teilnehmer des kleinen Festaktes, dass durch die Verwirklichung des Projektes die Caritas auf den akuten Hilfsbedarf in der Region reagiere und den betroffenen Menschen auf diese Weise erneut maßgeschneiderte Hilfe bereit stelle. Neben den Eigenmitteln aus Caritasverband und Bistum in Höhe von 467.000 Euro würden auch Zuschüsse von jeweils 300.000 Euro vom Sozialministerium und vom Landeswohlfahrtsverband (LWV) zur Realisierung des Bauvorhabens beitragen. Ein weiterer Zuschuss über 200.000 Euro wurde bei der „Aktion Mensch“ beantragt. Caritas-Vorstandsmitglied Ansgar Erb stellte das Baukonzept im Detail vor, Grußworte kamen u. a. vom Bundestagsabgeordneten Michael Brand und vom Fuldaer Oberbürgermeister Gerhard Möller. Den kirchlichen Segen für das Bauvorhaben erteilte Domkapitular Rudolf Hoffmann, assistiert durch den Caritas-Aufsichtsratsvorsitzenden Pfarrer Elmar Gurk. Beide Geistliche beteiligten sich dann auch aktiv am Spatenstich, bei dem gleichfalls auch LWV-Regionalleiterin Ulrike Jorzik und Hreisbeigeordnete Ulla Döppner mit „von der Partie“ waren.