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„Alles im Leben ist Entwicklung“ – Begrüßung für 26 tegut-Studenten

tegut...Fulda. Ein ganz besonderes Jubiläum konnten jetzt das Unternehmen tegut in Kooperation mit der Privaten Handelsschule Herrmann gemeinsam mit 26 tegut-Studentinnen und – Studenten begehen: An den Start geht in diesem Jahr die zehnte tegut-Gruppe und absolviert ab sofort das dreijährige Studium zum Staatlich geprüften Betriebswirt. Die Studenten wurden von Peter Vater als „Jubiläumsjahrgang“ herzlich begrüßt. Der stellvertretende Schulleiter erinnerte in seiner Ansprache an die ersten „Schritte“ hin zum dualen Weiterbildungssystem für tegut. „Gemeinsam haben Wolfgang Gutberlet als tegut-Vorstandsvorsitzender und Dr. Lothar Jordan nach einer Möglichkeit gesucht, ein ‚Praxisstudium’ zu etablieren.“

Dauerhaftes und Nachhaltiges

Wenngleich Dr. Jordan und Wolfgang Gutberlet damit als „Pioniere“ zu bezeichnen seien, beginne erst nach der Ideenfindung die besondere Herausforderung, nämlich etwas Dauerhaftes und Nachhaltiges zu schaffen: „Alles im Leben ist Entwicklung und dies ist uns im allen im Team gelungen.“

Wolfgang Gutberlet verdeutlichte in seiner Begrüßung, dass Lernen und Arbeiten die effektivste Form der Weiterbildung sei. Den jungen Studenten wünschte Gutberlet, dass sie ihren Tatendrang im Unternehmen umsetzen mögen und sich dabei insbesondere drei Themenkreisen widmen sollten: Kunden, Mitarbeitern und der Gesellschaft. „Wir sollten nicht nur eine gute Unternehmenskultur schaffen sondern auch Vorbild sein.“  „Bildung ist nicht nur Wissens-, sondern auch Herzens- und Willenbildung“, hob Karl-Heinz Brand von der Geschäftsleitung tegut Mensch und Arbeit hervor und gab den Studenten einen entscheidenden Tipp mit auf den Weg: „Man muss immer lernend arbeiten und arbeitend lernen“. In seinem Rückblick betonte Brand, dass in den zurückliegenden zehn Jahren, der erste Studiengang startete 1999,  mittlerweile 216 Menschen auf den Weg des dualen Studiums begleitet worden seien.

Nur die Besten wurden genommen

„Viele von ihnen arbeiten heute bei uns als Führungskräfte in den unterschiedlichsten Positionen.“ Wenngleich sich noch eine ganze Reihe weiterer Bewerber für den dualen Studiengang beworden hätten, seien nur die Besten ausgewählt worden, denn „aus Erfahrung wissen wir, dass nur diejenigen es schaffen, die ihre Ausbildung mit überdurchschnittlichen Noten abschließen, die Mobilität  mitbringen und Durchhaltevermögen zeigen.“ Last but not least erklärte Dr. Günter Solf, dass in allem Anfang ein Zauber innewohne und es die eigene Schöpfungskraft sei, von der die weitere Entwicklung abhänge. Gleichermaßen verdeutlichte der Studienleiter, dass dieser Zauber keinesfalls etwas mit Zauberei zu tun habe und die Studenten sich ihren Abschluss hat erarbeiten müssten: „Sie starten heute mit einem festen Ziel, den Staatlichen Betriebswirt zu erlangen.“ Die Studenten erhielten als Willkommensgruß eine vitaminreiche tegut-Tüte, Wolfgang Gutberlet nahm aus den Händen von Peter Vater einen kleinen Leuchtturm entgegen: „Dieses Projekt ist einem Leuchtturm gleich, es weist den Studierenden den Weg in die richtige Richtung.“

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