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Wirtschaftsjunioren besuchten Caritas Werkstätten für behinderte Menschen

C. ScharfFulda (cif). Zu einer Betriebsbesichtigung waren rund 15 Wirtschaftsjunioren aus der Region bei den Caritas Werkstätten in der St.-Vinzenz-Straße in Fulda zu Gast. Nach einem Rundgang, bei denen die Besucher die verschiedenen Tätigkeitsfelder kennenlernen und mit den behinderten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ins Gespräch kommen konnten, stellten Leitungskräfte aus Caritasverband und Behindertenhilfe anschließend in einer Kurzpräsentation die Aufgabe der Caritas Werkstätten sowie aktuelle Aspekte der Arbeit und die zukünftige Ausrichtung der Behindertenhilfe vor.

„Caritas Berufswege Fulda“

Deutlich wurde dabei die Kernaufgabe der Werkstätten, eine Teilhabe am Arbeitsleben für Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen zu ermöglichen: Die Caritas Werkstätten sind Mosaikstein  eines Konzeptes „Caritas Berufswege Fulda“, das die Teilhabe an Arbeit für behinderte und psychisch kranke Menschen heute umfassender sieht als in der Vergangenheit. Neben der Möglichkeit zur Arbeit in der Werkstatt wird dabei zunehmend die Vermittlung und Begleitung in Betriebe des Allgemeinen Arbeitsmarktes in den Blick genommen und umgesetzt.

Wichtige Voraussetzung ist diesbezüglich auch die Bereitschaft von potenziellen Arbeitgebern der Region, behinderte Mitarbeiter zu beschäftigen. Fachkräfte begleiten und unterstützen die Eingliederung. Im Bildungszentrum werden die behinderten Menschen qualifiziert (durch Helferqualifikationen und Qualifizierungsbausteine), um den Anforderungen des Allgemeinen Arbeitsmarktes gerecht zu werden.

Alle Bereiche der Caritas Werkstätten sind nach DIN EN ISO 9001.2000 zertifiziert und auch demzufolge ein zuverlässiger Partner für Produktion, Dienstleistung und Eingliederung. Teilhabe an Arbeit ist für den Caritasverband ein umfassender Auftrag, welcher der Mitwirkung der Betriebe bedarf, um erfolgreich dauerhaft zu wirken. Auch die Wirtschaftsjunioren, so betonten es die Vertreter der Caritas Behindertenhilfe, seien deshalb als Multiplikatoren wichtige Ansprechpartner, um das Anliegen erfolgreich dauerhaft und nachhaltig umzusetzen.

Bei einem kleinen Imbiss im Anschluss an den Werkstattrundgang und die Präsentation, bei der u. a. Caritas-Vorstand Ansgar Erb und Behindertenhilfe-Ressortleiter Ernst-Paul Walter gesprochen hatten, wurden mögliche Formen der weiteren Zusammenarbeit erörtert. Die Caritas-Werkstattleiter von allen Standorten in Fulda und Haselstein (Rhön)  hatten zuvor ihre Bereitschaft zu solcher Kooperation ausdrücklich signalisiert.

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