Fulda (cp). Leseförderung hat für die Stadt Fulda einen hohen Stellenwert. So fand der Kreisentscheid des 50. Vorlesewettbewerbes des deutschen Buchhandels im Marmorsaal des Stadtschlosses statt. Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen, die sich für diesen regionalen Entscheid qualifiziert hatten, lasen vor einer vierköpfigen Jury eine Passage aus ihrem Lieblingsbuch vor. Dazu erklärte Oberbürgermeister Gerhard Möller: „Kulturelle Veranstaltungen haben im Stadtschloss Tradition. Besonders schön ist, dass diesmal nicht Schriftsteller aus ihren Werken lesen, sondern normale Leserinnen und Leser. Denn dadurch wird die Freude am Lesen vermittelt.“
Der Wettbewerb
Der Vorlesewettbewerb wird seit 1959 vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Zusammenarbeit mit Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und sonstigen kulturellen Einrichtungen veranstaltet. In Fulda hatte die Rathaus Buchhandlung die Organisation und Durchführung übernommen, wobei die Inhaberin Barabara Fritz auch als Mitglied der Jury fungierte. Die Aktion, die unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht, soll die Lesebegeisterung fördern und die Lesefähigkeit stärken. Indem die Teilnehmer ihr Buch eigenständig auswählen und sich dadurch mit unterschiedlichen Themen auseinandersetzen, erhalten sie einen Einblick in die Bandbreite der Kinder- und Jugendliteratur.
Die Preise
Alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler gewinnen Urkunden und Buchpreise. Zudem erhalten die Siegerinnen und Sieger Bücherschecks als Prämie, die sie in allen Buchhandlungen einlösen können.


