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Caritasverband betrauert den Tod seines Aufsichtsratsvorsitzenden Msgr. P. Hauser

Fulda (cif). Der plötzliche Tod von Msgr. Pfr. i. R. Peter Hauser am vergangenen Wochenende hat in Fulda und im ganzen Bistum große Bestürzung ausgelöst. Auch der Caritasverband für die Diözese Fulda e. V. beklagt den Tod des beliebten Priesters, der zugleich die Funktion des Aufsichtsratsvorsitzenden beim Caritasverband inne hatte. Noch am Aschermittwoch hatte der ehemalige Dompfarrer mit den Caritas-Mitarbeitern gemeinsam einen Gottesdienst gefeiert. So kam die Todesnachricht am Freitag für viele im Verband völlig überraschend.

Langjähriges Engagement

Msgr. Hauser war im Laufe der Jahre seiner Tätigkeit praktisch immer in die Arbeit der verbandlichen Caritas im Bistum Fulda involviert. Nachdem er 1983 zum Caritasdirektor für den Diözesen-Caritasverband ernannt worden war, hatte er dieses Amt ein Jahrzehnt inne und baute mit dem Verband die Bereiche der Alten- und Behindertenhilfe erheblich aus. In den 90er Jahren war Pfr. Hauser als Dechant von Fulda tätig, der Caritasarbeit blieb er als Vorsitzender des Caritasverbandes für Stadt und Landkreis Fulda aber weiter verbunden. Ab 2006 engagierte sich Msgr. Hauser wieder für den Caritas-Diözesanverband in der Funktion des Aufsichtsratsvorsitzenden, in der als Ansprechpartner den Vorständen des Caritasverbandes mit Rat und Tat zur Seite stand und wesentliche Entscheidungen und Weichenstellungen mittrug.

Jüngste Fuldaer Caritas-Großprojekte, die Msgr. Hauser so mit in die Wege leitete, sind der Bau einer Seniorenwohnanlage „Haus Maria“ sowie der Bau zweier Wohnheime für Menschen mit geistiger Behinderung bzw. psychischer Erkrankung. Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch über den Verstorbenen: „Ich habe Msgr. Peter Hauser seit meinem Amtsantritt hier in Fulda im Oktober 2007 als hervorragend informierten Gesprächspartner und sehr gewissenhaften Aufsichtsratsvorsitzenden kennen und schätzen gelernt. Das Ziel unserer Caritasarbeit, die Hilfe für bedürftige Menschen, hatte für ihn immer höchste Priorität und war Richtschnur seines Handelns. Im Namen auch meiner Vorstandskollegen Malte Crome und Ansgar Erb kann ich sagen, dass der Heimgang von Pfr. Hauser eine tiefe Lücke gerissen hat“.

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