Fulda. Nach einer kurzzeitigen Schließung hat die Kantine im Landratsamt ihren Betrieb wieder aufgenommen. Neuer Pächter ist die gemeinnützige Grümel GmbH, die gleichzeitig drei bis fünf Ausbildungsplätze schafft. Die Kantine steht nicht nur den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung offen, sondern kann allen übrigen Gästen. Landrat Bernd Woide: „Gerade in den letzten Jahren hat sich diese kreiseigene Einrichtung zu einer beliebten Anlaufstelle für ältere Menschen aus dem näheren Umkreis entwickelt.“
Speisen direkt vor Ort zubereitet
Die Speisen werden direkt vor Ort zubereitet und nicht wie im Cateringverfahren üblich angeliefert. Neben Frühstück und Snacks für zwischendurch hält die Küche zum Mittagstisch eine Auswahl von zwei Essen, frischen Salaten und Vorspeisen sowie zusätzlich Desserts, Obst und Kuchen bereit. Alle Speisen gibt es auch zum Mitnehmen. Die Öffnungszeiten der Kantine orientieren sich an den Präsenzzeiten der Kreisverwaltung und sich montags bis donnerstags von 7.30 Uhr bis15 Uhr sowie freitags von 7.30 Uhr bis 14.30 Uhr.
Ausbildungschance unter normalen betrieblichen Bedingungen
Landrat Bernd Woide und Erster Kreisbeigeordneter Dr. Heiko Wingenfeld begrüßten die neue Crew unter Leitung von Küchenchef Peter Ebert. Grümel verfügt über mehr als 15 Jahre Erfahrung im Großküchenbetrieb und Catering. Täglich werden bis zu 1.200 Essen für Kindergärten und Schule geliefert sowie eine Kantine mit rund 80 Stammgästen betrieben. Bei der Auswahl der Lieferanten legt Grümel Wert auf regionale Anbieter. Auch wird seit 2006 eine Ausbildung im Küchen- und Hauswirtschaftsbereich angeboten.
Landrat Woide und Erster Kreisbeigeordneter Dr. Wingenfeld zeigten sich besonders über die Schaffung von zusätzlichen Ausbildungsplätze für lernschwächere Jugendliche erfreut. Durch die Neuverpachtung der Kantine stelle der Landkreis Fulda nicht nur die Mittagsversorgung mit einem schmackhaften, abwechslungsreichen und preiswerten Essen sicher. „Wir leisten darüber hinaus einen Beitrag, um gerade schwer vermittelbaren Jugendlichen eine Ausbildungschance unter normalen betrieblichen Bedingungen zu geben.“

