Bundesweit ist die Entwicklung neuer Wildnisgebiete derzeit ein Topthema. Bund und Länder haben sich darauf verständigt, bis 2020 zwei Prozent der Landfläche Deutschlands zum Schutz der Artenvielfalt aus der Nutzung zu nehmen. Eine politische Zielvorgabe, die sich aktuell auch in der Diskussion um einen Nationalpark in der Bayerischen Rhön widerspiegelt. Im Rahmen des 2. Wildnissymposiums informierten Manuel Schweiger, Wildnisreferent der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) und Manfred Bauer, Leiter des Nationalparks Kellerwald-Edersee, über weltweite Projekte und die Wildnisforschung. Als regionaler Vertreter erläuterte Stefan Zaenker die Bedeutung von unbeeinflussten Gebieten für sauberes Grundwasser und reine Quellen. Eingeladen hatte das Biosphärenreservat zu dieser Veranstaltung, an der zahlreiche Vertreter des heimischen Naturschutzes und der Forstverwaltungen teilnahmen.
Foto: von links Manuel Schweiger, Stefan Zaenker, Manfred Bauer, Martin Kremer