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Landwirtschaftsministerin Priska Hinz bei der Fachtagung „Regional.Bio.Hessisch“ in Künzell

„Hessen ist im Ökolandbau bundesweit Spitzenreiter – diese Position wollen wir behalten. Der Ökoaktionsplan der Landesregierung schafft hierfür die richtigen Rahmenbedingungen. Allerdings geht es uns nicht allein um den Ausbau der Ökoanbaufläche. Vielmehr wollen wir auch den Absatz regionaler Produkte in Hessen erhöhen. Die heutige Tagung zeigt, dass unsere Agrarpolitik wirkt und sich die hessische Landwirtschaft trotz schwieriger Zeiten dem anstehenden Wandel angenommen hat“, sagte Landwirtschaftsministerin Priska Hinz in ihrem Grußwort anlässlich der Fachtagung „Regional.Bio.Hessisch“ in Künzell. Erstmals haben sich hier die drei hessischen Ökomodellregionen und das Vermarktungsprojekt der Aktionsgemeinschaft „Echt hessisch“ präsentiert und erste Projekte vorgestellt. Das Land unterstützt sowohl die Modellregionen als auch die Aktionsgemeinschaft finanziell.

„Uns geht es um eine zukunftsfähige Landwirtschaft. Dazu gehört nicht nur eine Stärkung des ökologischen Landbaus, sondern auch ein Ausbau der Direktvermarktung und des Vertriebs regionaler Produkte sowie das Engagement konventioneller Betriebe im Sinne des Klima- und Gewässerschutzes und der Biodiversität“, so Hinz weiter. Auch Verbraucherinnen und Verbraucher fragen zunehmend nach regionalen und ökologisch erzeugten Lebensmitteln. „In Hessen ist seit 2014 ist viel passiert: 12 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche werden ökologisch bewirtschaftet. Auch die Zahl der Erzeugerbetriebe, die nach der EU-Ökolandbauverordnung kontrolliert werden, ist von 668 auf 712 Betriebe angewachsen. Die Initiative für gentechnikfreies Futter hat bereits jetzt zu 7.000 Hektar Anbaufläche mit Eiweißpflanzen geführt. Ich finde, darauf können wir stolz sein, denn es zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, so die Ministerin.

Rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten sich auf der Fachtagung in Künzell über konkrete landwirtschaftliche Projekte informieren und miteinander austauschen. So stellten sich neben den Ökomodellregionen zum Beispiel auch die Marke „Landmarkt“, das Biosiegel Hessen, die Food Assembly Marburg, das Projekt „Wasserschutzbrot“ aus der Rhön und die Initiative „Mahlzeit! Leckeres für die Schule“ (Regionalbauernverbandes und Hessischen Bauernverband) vor.

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