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Weihnachten: 2016 soll deutlich mehr unterm Baum liegen

Sobald die ersten Lebkuchen und Spekulatius in die Supermärkte kommen, stellt sich vielen die Frage: Was verschenke ich bloß in diesem Jahr zu Weihnachten? Ein Geschenkgutschein oder ein paar Geldscheine sind wohl die einfachste Lösung, auf die viele Deutsche zurückgreifen wollen. Dabei wollen sie laut einer aktuellen Umfrage insgesamt mehr Geld investieren als im Vorjahr.

Lieber Weihnachtsgeschenke kaufen als Geld sparen – das scheint in diesem Jahr das Motto vieler Deutscher zu sein. Während sie im letzten Jahr rund 259 Euro investierten, um ihren Liebsten zu Weihnachten eine Freude zu machen, sollen es in diesem Jahr rund 266 Euro pro Kopf werden. Damit kommen einer Umfrage der Beratungsgesellschaft Ernst & Young zufolge deutschlandweit rund 18,1 Milliarden Euro an Ausgaben für Weihnachtsgeschenke zusammen.

Besonders kreativ scheinen die meisten bei der Wahl der Geschenke in diesem Jahr aber nicht zu sein. Eher denken sie praktisch. Insbesondere wenn bekannt ist, dass der Beschenkte einen größeren Wunsch hat – zum Beispiel eine Fliegeruhr, die online mehrere tausend Euro kostet – kann ein bisschen Bares als Geschenk ja nicht so verkehrt sein. Schließlich zählt bei solch einem Betrag jeder Euro, den man von Freunden und Verwandten geschenkt bekommt. Und so wollen rund 54 Prozent der Schenkenden einen großen Teil des Geldes in einen Gutschein investieren oder es einfach bar verschenken.

Die ältere Generation hat schlichtweg das Problem, nicht zu wissen, was sich die Generation Internet so wünscht. Die digitale Welt ist in aller Munde, den Überblick über die ganzen Neuerscheinungen zu behalten fällt allerdings nicht immer leicht. Während Gutscheine und Geldgeschenke bei den Deutschen immer beliebter werden, verliert Kleidung als Weihnachtsgeschenk immer weiter an Ansehen. Gerade einmal 23 Euro wollen die Deutschen in diesem Jahr dafür ausgeben. Abgesehen von Gutscheinen und Geld sollen die Ausgaben in diesem Jahr in nahezu allen Produktkategorien etwas rückläufig sein. Mit Geld kann man sich eben so gut wie alles kaufen, was das Herz begehrt.

Dabei erweisen sich insbesondere 35-Jährige mit einem Budgetplus von 18 Prozent und die 66-Jährigen mit knapp 15 Prozent mehr als besonders großzügig. 46- bis 55-Jährige dagegen wollen in diesem Jahr etwas weniger unter den Weihnachtsbaum legen und verringern ihr Budget von 295 auf 291 Euro. Im direkten Geschlechtervergleich waren es laut Umfrage männliche Befragte, die mit 14 Euro mehr (plus 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) ein größeres Budget für die diesjährigen Weihnachtsgeschenke einplanen wollten.


Bildrechte: Flickr Christmas presents under the tree Alan Cleaver CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

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